Nachspielzeit: Hoffnungen, Handball-Stress und Hessenliga-Pläne

Hartmut Wenzel

Nein, Mut machen den Handballern der TG Rotenburg die Ergebnisse der letzten drei Serien gegen den TV Hersfeld vor dem heutigen Duell in der Bad Hersfelder Geistalhalle wohl nicht. Zum Teil gab es recht deftige Niederlagen. Zum Beispiel im vergangenen Jahr im April, als die TGR in der Geistalhalle mit 27:40 verlor. Die Statistik verzeichnet nur ein Unentschieden (23:23 am 5. Dezember 2015) sowie einen Sieg. Die Sternstunde für die Rotenburger in diesem Kreisduell schlug am 25. April 2015 in der Rotenburger Großsporthalle, die Hersfelder wurden mit einer 24:27-Niederlage auf die Heimreise geschickt. Die Schlussphase war ein echter Krimi: Matchwinner für die TGR waren Jan-Oliver Holl und Simon Golkowski, der in der Schlussphase dreimal traf. Nur dieses eine Resultat verschafft den Rotenburgern Hoffnung.

Ein strammes Programm haben die Jugendspieler in den Reihen der TVH-Handballer auch wieder an diesem Wochenende zu absolvieren. Die A-Jugend gastiert bereits am Samstagnachmittag um 16 Uhr in Hanau. Fynn Reinhardt muss sich danach sputen, denn er soll bereits am Abend wieder in Bad Hersfeld in der Geistalhalle sein, damit er im Landesliga-Kreisduell gegen Rotenburg auflaufen kann. Am Sonntag um 17 Uhr ist für die meisten A-Jugendlichen erneut Derbyzeit bei der Zweiten in der Bezirksoberliga gegen Hünfeld – mehr Stress geht wohl kaum.

Noch läuft die Winterpause bei den Fußballern, aber bei den meisten Vereinen wird im Hintergrund schon fleißig an der Kaderplanung für die kommende Saison gestrickt. Den Anfang hat Hessenligist SV Steinbach bereits getan. Sie haben mit Pascal Manß und Max Schäfer – beide kamen im Sommer vom Kreisoberligisten SG Niederaula – schon über diese Saison hinaus verlängert. Die Steinbacher haben mit Fabian Koch bereits den nächsten Neuzugang aus den Reihen der SGN verpflichtet. Der 19-Jährige hofft, dass er genauso wie Manß und Schäfer den Sprung in die erste Mannschaft schafft.

Zuvor wird er natürlich alles dafür tun, dass Niederaula die Klasse in der Kreisoberliga hält. Aber nicht nur seine beiden Freunde und Teamkollegen aus der Aulataler A-Jugend sind Vorbilder für den Oberjossaer. Auch Fabians Vater Uwe Koch hat einst Hessenliga gespielt. Damals mit dem SVA Bad Hersfeld. Lang ist’s her ...

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