Fußball-Gruppenliga im Überblick: Asbach und Eiterfeld spielen Montag zu Hause

SVA muss zweimal ran

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Den Ball im Blick: Oktay Gümüs, Eiterfeld/Leimbach (links), im Zweikampf mit Asbachs Arne Steinberg.

Bad Hersfeld. Volles Osterprogramm für die Fußball-Gruppenligisten am Samstag und Montag: Von den drei Mannschaften aus der Region muss nur der SVA Bad Hersfeld einen Doppeleinsatz bestreiten.

Weil die Partie zwischen Aulatal und Eiterfeld/Leimbach vom Ostersamstag auf Mittwoch, 9. Mai, verlegt worden ist, müssen beide Mannschaften nur einmal antreten. Aulatal heute gegen den TSV Künzell (wie in unserer Mittwochausgabe berichtet), Eiterfeld muss erst am Montag gegen Großenlüder spielen. Die Asbacher treten am Samstag in Ehrenberg an und erwarten am Montag Rothemann. Beide Begegnungen beginnen um 15 Uhr.

SVA Bad Hersfeld

Ostersamstag beim Tabellensiebten in Ehrenberg, am Montag auf eigenem Platz gegen den Neunten Rothemann. Die große Frage wird sein, ob und wie sich der SVA vom 0:7-Debakel im Derby bei Schlusslicht Eiterfeld/Leimbach erholt hat. Die prekäre Personalsituation – unter anderem mit den Einsätzen der Co-Trainer und eines Altherren-Spielers – deutete zuletzt jedenfalls schon auf erste Auflösungserscheinungen hin. Mit Tim Ullrich (Adler Weidenhausen) hat jetzt auch der erste Leistungsträger seinen Abschied zum Saisonende angekündigt.

Dessen Vater Frank, der Coach des SVA, findet deshalb deutliche Worte: „So leblos wie in Eiterfeld darf man sich nicht präsentieren. Für uns geht es jetzt erst mal darum, unser Gesicht zu wahren.“ Personelle Besserung ist auch für das Wochenende nicht in Sicht – „ganz im Gegenteil“, sagt Ullrich deprimiert.

SG Eiterfeld/Leimbach - SV Großenlüder (Ostermontag, 15 Uhr).  Der Sieg am Sonntag im Derby gegen den SVA Bad Hersfeld hat dem Schlusslicht Rückenwind verliehen. Jetzt wollen die Gastgeber natürlich am Ostermontag nachlegen, um das unmöglich Scheinende doch noch möglich zu machen – den Klassenerhalt. Klaus Wächter hält nach dem klaren 7:0-Erfolg noch die Bälle flach. „Die Erwartungen nach diesem Sieg schießen natürlich durch die Decke“, sagt der Eiterfelder Coach. Er versucht, den Kantersieg zu relativieren: „Wir hatten einen guten Tag erwischt, Asbach dafür einen ganz schlechten.“

Trotzdem ist der neue Mann am Ruder froh: „Das Team hat Rückenwind bekommen. Der Erfolg hat nach zuvor nur einem Sieg in der ganzen Serie das Selbstvertrauen zurückgebracht. Das ist das Wichtigste.“ Jetzt will das Team am Montag gegen Großenlüder noch einen draufsetzen. Der Coach weiß, dass der Kampf um den Klassenerhalt schwer wird. Er besitzt den Ehrgeiz, ihn noch zu erreichen: „Vielleicht ist er über die Relegation noch möglich.“

Am Montag gegen Großenlüder muss die Offensivleistung wieder stimmen. Der Gast kam zuletzt über ein torloses Remis gegen Aulatal nicht hinaus. Dessen Partie gegen Eiterfeld, die für Samstag anberaumt war, ist in den Mai verlegt worden. Wächter: „Aulatal hat einige Spieler, die einen Kurzurlaub gebucht hatten. Da haben wir einer Verlegung zugestimmt.“

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