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TG Rotenburg II hat Mühe mit dem Schlusslicht

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TGR-Spieler Stefan Ebenhoch (vorn), TG Rotenburg, Handball
Bleib hier! TGR-Spieler Stefan Ebenhoch (vorn) findet sich in einer nicht liebevollen Umarmung durch seinen Schlitzer Gegenspieler Daniel Matis wieder. Am Ende aber hatten Ebenhoch und seine Mannschaftskameraden Grund zum Jubel. © Stefan Kost-Siepl

Rotenburg – In einem wahren Krimi bezwangen die Handballer der TG Rotenburg II das Bezirksoberliga-Schlusslicht TSG Schlitz mit 33:30 (15:14). Nach dem 36:32-Hinspielerfolg verschaffte sich die TG mit diesem Sieg eine gute Ausgangsposition für die Abstiegsrelegation.

TGR-Coach Jörg Ebenhoch hatte prophezeit, dass dieser Gegner ein schwerer Brocken werden würde. Und so kam es auch. Die Gäste gingen schnell in Führung

2:3 (6.) stand es, bedingt durch zwei technische Fehler, die zu Gegentoren führten. Die Rotenburger fingen sich jedoch und gingen über ein 4:4 (9.) mit einem 3:0-Lauf 7:4 (13.) in Führung. Sie konnten in der Folge die Gegentore der Gäste zum 7:8 (18.) nicht vermeiden, spulten aber unbeirrt ihre Angriffe weiter herunter und führten plötzlich nach einem 5:0-Lauf und einem Gegentreffer mit 13:10, wobei Lukas Günther dreimal einnetzte.

Die Gäste kamen hellwach aus der Kabine und gingen mit 17:15 (34.) in Führung. Die TGR lief eine ganze Weile diesem Rückstand hinterher. Über 18:21 (39.) und 20:23 (43.), schafften die Ebenhoch-Schützlinge es nicht, den Abstand zu verkürzen. Beim 24:26 (48.) sah es für die Gäste noch recht gut aus. Doch in der Schlussphase verloren sie den Faden und warfen obendrei mehrere Fahrkarten.

Dies nutzten die Rotenburger postwendend und startete einen 5:0-Lauf zum 30:26 (56.) – die Vorentscheidung. Die Gäste verkürzten zwar noch auf 28:30 (57.), aber drei Tore durch Tempogegenstöße und ein Rückraumtor von Lukas Günther brachten den verdienten Sieg.

TGR-Coach Jörg Ebenhoch bilanzierte: „Es war das erwartet enge Spiel. In der Deckung waren wir nicht immer präsent und haben insgesamt zu viele Fehler gemacht. Am Ende haben wir es seriös zu Ende gespielt.“

TGR: Stratz, Lammert - Kaufmann (1), Groth (6/1), Günther (9/1), Kutscher (1), Wiegand, Ebenhoch (7), Fischer (4), Kleinert (2), Eimer (3)

(Burghard Hauptmann)

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