Motocross in Meckbach: Starke Sprünge und Kurvendrifts

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Faszination Motocross: Nach dem Start beginnt die wilde Hatz über Stock und Stein. Am Wochenende richtet der MSC Meckbach seinen traditionellen Wettbewerb aus. 

Am 1. und 2. Juni dröhnen in Meckbach wieder die Motoren. 

Zu den Läufen des Motorsportrings zur Deutschen Amateurmeisterschaft erwartet der Motorsportclub Meckbach (MSC) 400 Crosspilotinnen und -piloten.

Seit Wochen arbeiten über ein Dutzend fleißige Helfer an der Präparation der Rennstrecke. Die 1600 Meter lange Naturpiste „An der Sommerseite“ präsentiert sich bereits in Rennform. MSC-Organisationschefin Tina Siebert hofft auf gute Bedingungen. „Wenn uns das Wetter keinen Streich spielt, finden Aktive und Zuschauer beste Bedingungen vor“, sagt Siebert. Das Meckbacher Motodrom ist bekannt für spektakuläre Sprünge, waghalsige Überholmanöver und rasante Kurvendrifts.

In diesem Jahr ist in Meckbach Halbzeit für die Crosser. Nach den ersten Rennen hat sich bereits herauskristallisiert, wer für die Meisterschaft in frage kommt. Alle Favoriten sind am Start. Tina Siebert: „Jetzt kommt es auf jedes Rennen an. Taktieren geht nicht mehr. Darum ist Meckbach ein echter Prüf- und Meilenstein für diese Motocross-Saison.“ Darüber hinaus sei, so die Tochter von MSC-Urgestein Günter Siebert, die Strecke zwar landschaftlich außerordentlich reizvoll, kräftemäßig aber auch überaus anstrengend. Tina Siebert weiter: „Unsere Strecke verzeiht kaum einen Fehler. Schließlich ist es eine Naturpiste und kein künstlich modelliertes Motodrom“. Für die Zuschauer besonders spektakulär sind die Sprünge an den „Table-Tops“ im oberen Bereich.

Am Samstag beginnen die Trainingsläufe um 9 Uhr. Nach der Mittagspause wird es dann ab 13.30 Uhr ernst mit dem ersten Lauf der Klasse MX1 National. Den Abschluss bildet an diesem Tag die Klasse MX 40plus mit ihrem zweiten Lauf ab 17.35 Uhr.

Am Sonntag heulen die Motoren zu den ersten Rennläufen ab 13 Uhr auf. Dann werden die MSR-Youngster über 18 Minuten und eine Runde ihr Können zeigen. Um 17.30 Uhr senkt sich nach dem zweiten Lauf der Tageslizenz-Fahrer die schwarz-weiß-karierte Zielflagge für die Piloten zum letzten Mal an diesem Tag.

Höhepunkte am Sonntag sind gewiss die Rennen der MSR-Masters sowie des absolut jüngsten Rennnachwuchses, der MSR-Minis. Erstmals veranstaltet der Meckbacher Motorsportclub am Sonntag einen sogenannten „Whip-Contest“. Nach dem Motto „je schräger die Lage, desto besser der Platz“, kämpfen in der Mittagspause zehn ausgewählte Fahrer um die Geldprämien. Gewonnen hat, wer auf dem großen Sprunghügel am oberen Streckenabschnitt in der Luft die gewagteste Schräglage präsentiert.

Die Veranstalter bitten dringend darum, die Fahrzeuge nur auf den ausgewiesenen Parkflächen in unmittelbarer Nähe zur Rennstrecke abzustellen. Die Anfahrt ist vom Abzweig der Kreisstraße 1 an der Bundesstraße 27 in Mecklar ausgeschildert.

Von Friedhelm Eyert

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