Luftgewehr-Bundesliga

Mengshausens Schützin Jaqueline Orth: „Den Druck mach’ ich mir selbst“

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Konzentration am Sportgerät: Jaqueline Orth will beim Heimwettkampf am Samstag und Sonntag in der Niederaulaer Großsporthalle so gut wie möglich abschneiden.

Niederaula. Heimspiel für die SGi Mengshausen am Wochenende in der Niederaulaer Großsporthalle: Diesmal ist es ein besonderer Wettkampf. Denn mit Jaqueline Orth (25) schießt in Mengshausen eine aktuelle Weltmeisterin.

Wir sprachen mit der Niederaulaerin, die seit den ersten Bundesligatagen der SGi für Mengshausen schießt.

Hallo Jaqueline Orth, freuen Sie sich auf die Bundesligawettkämpfe am Wochenende in der Niederaulaer Großsporthalle?

Jaqueline Orth: Ja, natürlich freue ich mich drauf. Heimwettkämpfe sind immer etwas Besonderes. Ich versuche natürlich, mein Bestes am Stand zu geben, damit wir gewinnen. Und damit unsere Fans zufrieden sind.

Die diesjährige Serie begann zunächst sehr gut, dann gab es zwei überraschende Niederlagen. Wie bewerten Sie den bisherigen Verlauf der Saison?

Orth: Es war natürlich auch ein Quäntchen Glück bei den ersten Siegen dabei. Muss man echt so sagen. Dann sind die starken Gegner gekommen wie Elsen und Wieckenberg. Aber für Samstag mach’ ich mir keinen Kopf. Die Mannschaft hat in dieser Saison gut zusammengefunden. Die Ergebnisse im Training zuletzt waren sehr gut.

Fühlen Sie sich als aktuelle Weltmeisterin am Samstag unter besonderem Druck?

Orth: Ja, der Druck ist schon da. Es ist ja der Heimwettkampf. Und da will man immer sein bestes Resultat schießen. Aber er kommt weniger von den Fans. Den meisten Druck mach’ ich mir selbst.

Welche Rolle spielen die Fans für euch?

Orth:Natürlich eine sehr große Rolle. In Niederaula ist die Stimmung sehr gut. Das ist nicht überall in der Bundesliga der Fall. Bei Wettkämpfen bei Mannschaften in den Ballungsgebieten ist erfahrungsgemäß die Stimmung nicht so gut. Mit dem Lärm auf der Tribüne muss man aber umgehen können. Richtig gut war die Stimmung zuletzt beim Aufsteiger aus Dörpstedt.

Sie mussten in dieser Saison schon zweimal ins Stechen. Rechnen Sie damit, dass es beim Heimwettkampf wieder so enge Ergebnisse geben wird?

Orth:Ja, das Stechen gehört in dieser Serie zu mir wie der Schießanzug. Für unsere Nerven und für unsere Fans hoffe ich natürlich nicht, dass wir bis ins Stechen müssen. Mal schauen, wie es läuft.

Wie schätzen Sie die Gegner ein?

Orth: Die sind sehr stark. Kevelaer zehrt von guter Nachwuchsarbeit, bei Buer-Bülse ist es nicht anders. Wir werden uns lang machen müssen für gute Ergebnisse. 

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