Mengshausen schafft den Klassenerhalt

Gewann als einzige Mengshäuserin ihre beiden Wettkämpfe: Jaqueline Orth. Foto: Vöckel

Mengshausen. Die Schützengilde Mengshausen bleibt der Luftgewehr-Bundesliga erhalten. Das ist die positive Meldung vom letzten Matchwochenende der Gruppe Nord in Kevelaer.

Der Wallfahrtsort selbst war für die Waldhessen kein gutes Pflaster. Am Samstag verloren sie gegen den deutschen Mannschaftsmeister Hubertus Elsen mit 1:4. Nur Jaqueline Orth brachte auf der ersten Position ihr Einzel mit der besten Teamleistung durch: 396 Ringe. Das reichte, um den Elsener Peter Hellenbrand mit einem Zähler auf Distanz zu halten. Glücklos waren Jan Lochbihler, Lisa Müller, Elena Rembowski und die erstmals in dieser Saison eingesetzte Michelle Horst.

Unverändert ging das Team aus dem Niederaulaer Ortsteil am Sonntagvormittag ins Kellerderby gegen die punktgleiche Braunschweiger SG. Das war ein furioser Auftakt, der Mengshausen auf gleich vier Positionen nach den ersten Zehnerserien vorn sah. Doch das sollte so nicht bleiben. Die Ausnahme war einmal mehr Jaqueline Orth. Die Nationalschützin eröffnete ihr Match mit 100 Ringen im ersten Zehnersatz. Diese absolute Bestmarke wiederholte sie unter dem nicht enden wollenden Beifall der Zuschauer noch dreimal und schloss so ihren Wettkampf mit 400 Ringen ab. Ihre Gegnerin Rikke Ibsen kam auf 397. Das war der erste Einzelsieg für Mengshausen.

Den zweiten und letzten errang Elena Rembowski mit 390:387 gegen Sara Leseberg. Jan Lochbihler, Lisa Müller und Michelle Horst fingen sich Niederlagen ein. Damit verlor Mengshausen das zweite Anschlussmatch mit 2:3, schloss mit den beiden Einzelsiegen aber zu Nordstemmen auf.

Diese Mannschaft hatte noch den letzten Wettkampf gegen Hubertus Elsen vor sich, in dem sie keinen Einzelsieg erringen durfte. So war es am Ende. Elsen siegte mit 5:0 und verhalf Mengshausen so zum weiteren Verbleib in der Luftgewehr-Bundesliga. (zvk)

Mehr in unserer gedruckten Ausgabe vom Montag, 15. Januar.

Von Herbert Vöckel

Kommentare