SG Mecklar/Meckbach/Reilos: Deneke senior erhält Unterstützung

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André Deneke (links) und Marco Schade sollen Trainer Wolfgang Deneke gemeinsam mit Sascha Karpenstein unterstützen.

Die schlechte Rückrunde der vergangenen Kreisoberliga-Saison hinter sich lassen und wieder angreifen – das haben die Kreisoberliga-Fußballer der SG Mecklar/Meckbach/Reilos im Sinn.

Damit dies in der neuen Runde klappt, werden Sascha Karpenstein (30), André Deneke (29) und Marco Schade (26) den langjährigen Coach Wolfgang Deneke unterstützen, der zurzeit aus gesundheitsbedingten Gründen nicht zur Verfügung steht. Die Hilfe der routinierten einheimischen Kräfte war auch zuvor vorgesehen.

„Wir sollen hauptsächlich das Training übernehmen und frischen Wind reinbringen“, sagt Karpenstein. Aus 18 oder 19 Spielern besteht der Kader für die neue Serie, „wenn sich keiner verletzt, sollte das ausreichend sein“, fügt „Karpi“ hinzu. „Jeder unserer Spieler weiß, wozu wir nach unserer starken Vorserie in der letzten Saison in der Lage sind.“

Unter den sieben Zugängen ist auch ein Einheimischer: Nils Eckhardt aus Mecklar. „Er wohnt nicht weit weg vom Sportplatz, vielleicht hundert Meter Luftlinie. Ich bin mir sicher: Der wird uns weiterhelfen“, bemerkt Karpenstein – und er ergänzt: „Nils ist nicht der typische A-Jugend-Spieler. Er hat einen Mords-Körper und einen Wahnsinns-Schuss.“ Einige Jahre kickte der 18-Jährige zuletzt bei der JSG Wildeck, mit der er vor Wochen nur knapp den Aufstieg in die Verbandsliga verpasste. „Doch auch von den anderen Neuen bringen uns drei auf jeden Fall weiter.“

Kein Wunder, dass sich ein wenig Aufbruchstimmung breitmacht. „Ein gesicherter Mittelfeld-Platz wäre super“, hofft Karpenstein, der sein Selbstständig-Sein im Heizungs- und Sanitärbereich, Haus, Familie und Fußball gut unter einen Hut bringt.

„Dadurch, dass viele Einheimische in unserer Mannschaft sind, haben wir eine Super-Kameradschaft und einen Super-Teamgeist“, stellt der 30-Jährige die Vorzüge des Ludwigsauer Teams heraus. „Wir haben wenige Spieler, die hin- und herwechseln. Außerdem zeichnet uns der Kampfgeist aus.“ Eigenschaften, die auch in der bevorstehenden Saison stechen sollen.

Die ließe sich zwar mit der Auswärtsaufgabe am 4. August beim gefühlten Favoriten in Niederaula als „Hammer-Auftakt“ bezeichnen – Karpenstein und die SG Mecklar/Meckbach/Reilos aber bleiben bei sich. Schließlich hat das Team dort wenig zu verlieren, und ohnehin könne es nicht nachteilig sein, einen solchen Gegner gleich zu Beginn vor der Brust zu haben.

Selbst das nicht eben junge Durchschnittsalter der Mannschaft ist für Karpi „nicht das allergrößte Problem. Wir haben einen ziemlich hohen Schnitt, und ich zähle schon fast zu den Ältesten.“ Hauptsache, die SG Mecklar/Meckbach/Reilos knüpft an die starken Leistungen der Vorserie der letzten Saison an.

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