Junger Motorsportler

Marcel Lenerz steuert jetzt 450 PS

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Rennfahrer Marcel Lenerz aus Ludwigsau (links) mit seinen Teamkollegen des Rennstalls Pixum Adrenalin Motorsport. 

Auf den Ludwigsauer Motorsportler Marcel Lenerz wartet der Nürburgring.

Ludwigsau – Ein kleiner Höhepunkt der Saison liegt hinter Rennsportler Marcel Lenerz - und ein großer Höhepunkt dieser Serie steht in wenigen Wochen bevor. Vor einigen Tagen hat der 21-Jährige aus Ludwigsau-Tann die sechsstündige Qualifikation zum bekannten 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring absolviert. Mit seinem Abschneiden ist er sehr zufrieden.

Nachdem er die ersten Rennen der Saison aufgrund der Vorschriften noch in einem kleineren Auto bestreiten musste, durfte er diesmal erstmals im 450 PS starken BMW M4 GT 4 antreten. Für ihn und seine Kollegen des Teams Pixum Adrenalin Motorsport lief es dabei richtig gut. „Wir sind Zweiter in unserer Gruppe geworden und waren wirklich schnell unterwegs“, berichtet er und ist zufrieden: Auch die anderen drei Fahrer seien flott unterwegs gefahren, die Kombination habe gut gepasst.

Dass sich mehrere Fahrer ein Auto teilen, ist bei solch langen Autorennen üblich. Neben Lenerz standen daher drei weitere Fahrer bereit, die aus verschiedenen Regionen Deutschlands stammen. Positive Worte fand der 21-Jährige nicht nur für seine Teamkameraden - auch das Wetter habe mitgespielt: „Da hatten wir wirklich richtig Glück. Eigentlich waren Gewitter gemeldet, aber das Rennen war dann nur am Start kurz nass und ab der ersten Runde direkt trocken.“

Nach der erfolgreichen Qualifikation, an der fast 100 Autos verschiedener Klassen teilnahmen, folgt nun vom 20. bis 23. Juni das große ADAC Total 24-Stunden-Rennen. Auf der Nordschleife und der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings, und damit laut Veranstalter der längsten Rennstrecke der Welt, geben die Fahrer von 150 Autos verschiedenster Klassen einen Tag und eine Nacht lang Gas.

Auch Marcel Lenerz ist dann am Start - und freut sich, wie er sagt, bereits jetzt riesig darauf. „Es ist auf jeden Fall eine neue Challenge für mich, denn so ein langes Rennen bin ich noch nie gefahren“, meint er. Dennoch weiß er auch, dass die Aufgabe keine einfache wird. „Für Mensch und Material ist das auf jeden Fall eine extreme Belastung. Nicht nur für die Fahrer, sondern für das gesamte Team.“ kma

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