Hallenfußball: SVA besiegt im Finale Niederaula und holt den Forsthaus-Cup

Mafuruse überzeugt im Tor

Zeigte eine gute Leistung im Tor: Asbachs Fabian Mafuruse, hier rechts im Spiel gegen Aulatal. Foto: Wenzel

Niederaula. Die mit Nachwuchstalenten aus der Jugend und dem Verbandsligateam bestückte Mannschaft des SVA Bad Hersfeld ging am Samstag als Sieger aus dem Hallenfußballturnier um den „Forsthaus-Cup“ hervor. Erneut hatten die Asbacher einen Feldspieler zwischen den Pfosten. Diesmal war es Fabian Mafuruse, der im Hallentor zu Höchstleistungen auflief.

Der Abwehrspieler, der in den Gruppenspielen nur vier Gegentore zuließ, überraschte im Halbfinale gegen Eiterfeld, Zweiter der Gruppe A, mit Glanzparaden. Im Neunmeterschießen – die Partie endete nach regulärer Spielzeit mit einem 1:1-Remis – parierte er zwei Neun-Meter von Kittichai Gutberlet und Ali Dogru. André Kretschmers Schuss ging nur an den Pfosten, sodass die Asbacher dank Mafuruse ins Finale einzogen. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir heute soweit kommen“, meinte der Ersatzkeeper. Zur Erinnerung: Bereits bei den Hallenkreismeisterschaften wurde Asbachs Stürmer Roger Domachowski sogar zum besten Keeper des Turnieres gewählt.

Der SVA musste sich zunächst selbst aufstellen, denn es fehlte der Coach. Klaus Wächter vertrat Ante Markesic beim Test gegen Thalau. Erst zum zweiten Spiel kam Betreuer Erwin Köhler, auch er war zunächst bei der Ersten, hinzu. Im Endspiel wartete Gastgeber Niederaula/Hattenbach auf den SVA. Das Team von Trainer Norbert Rickert hatte ein schweres Halbfinale gegen Lehnerz hinter sich. Sie bezwangen den starken Verbandsligisten knapp mit 4:3. „Wahrscheinlich haben wir uns hier zuviel verausgabt“, meinte Marco Busalt. Denn im Finale fehlten den Niederaulaern sichtlich die Puste. Sie verloren nach Toren von Dennis Galbas und Emir Beqiri mit 2:0.

Schrecksekunde

Niederaulas Lokalrivale in der Gruppenliga, die SG Hessen/SpVgg, kam in der Vorrunde nur auf den dritten Rang. Eine Schrecksekunde gab es im Spiel der Hersfelder gegen Gudegrund/Konnefeld (0:0). Sekunden vor dem Abpfiff blieb Manuel Schneider nach einer Abwehraktion am Pfosten liegen, stand aber nach einer mehrminütigen Behandlung wieder auf. „Glücklicherweise ist nichts Schlimmes passiert, es fast alles verletzungsfrei abgelaufen“, meinte Niederaulas Vorsitzender Martin Diebel, Inhaber der Gaststätte „Forsthaus“ und Namensgeber des Turniers.

Von Hartmut Wenzel

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