Leichtathletik: Imke Hofmann holt Bronze im Weitsprung

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Platz drei im Weitsprung: Imke Hofmann – hier ein Archivfoto – stand bei den Hessischen Meisterschaften in Stadtallendorf auf dem Treppchen. 

Stadtallendorf – Bei den Hessischen Meisterschaften der U20 und U16 in Stadtallendorf schnitten die Hersfelder Leichtathletinnen ganz hervorragend ab.

Mit Imke Hofmann, Arwen Graser, Sophie Urbanek, Alexa Matthäus und Emma Schikarski waren die Nordhessische Dreisprungmeisterin der U20 sowie die erfolgreichen U16-Sprinterinnen der Staffelwettbewerbe vom Wochenende zuvor (die HZ berichtete) für den TVH am Start.

Imke Hofmann muss seit diesem Jahr erstmals in der Altersklasse U20 starten, was deutlich mehr Konkurrenz durch teilweise bereits ein Jahr ältere Springerinnen bedeutet. Die Trainingsleistungen der letzten Wochen ließen auf gute Wettkampfergebnisse hoffen, was Imke auch prompt bestätigte. Im dritten Versuch steigerte die Obersbergschülerin ihre aktuelle Hallenbestleistung von 10,42 m auf sehr gute 10,61 m. Dabei „verschenkte“ sie noch über 30 Zentimeter am Absprungbalken, die Siegesweite von exakt elf Metern (Melanie Dany, Hanau) wäre im Bereich des Möglichen gewesen. Ihre Weite reichte allerdings zur Bronzemedaille. Zudem ließ die Dritte der Hessischen Bestenliste die dort vor ihr platzierten Springerinnen in Stadtallendorf hinter sich, was ihre tolle Leistung unterstreicht.

Nach diesem Erfolg standen am Sonntag für Imke quasi als Kür noch der Weitsprung und die 200m auf dem Programm. Beim Weitsprung fehlte nur ein Zentimeter zu den erhofften fünf Metern, dennoch erreichte sie damit ihre zweitbeste Hallenweite überhaupt und Rang 11 in einem sehr starken Teilnehmerfeld. Bei den sich direkt anschließenden 200 Metern fehlte ihr dann nach den anstrengenden Sprungwettbewerben etwas die Kraft, die gemessenen 28,33 Sekunden waren aber dennoch zufriedenstellend.

In der Altersklasse W15 starteten Arwen Graser und Sophie Urbanek am Samstag erstmals bei hessischen Einzelmeisterschaften über die 60 Meter-Sprintstrecke.

Zunächst standen die Vorläufe auf dem Programm. Hier erreichte Arwen nach einem sehr mäßigen Start zwar ordentliche 8,65 Sekunden, blieb aber damit deutlich unter ihren Möglichkeiten und verpasste knapp den eigentlich fest eingeplanten Einzug in die Halbfinalläufe, was für die dritte der letztjährigen nordhessischen Meisterschaften über 100 Meter eine leichte Enttäuschung bedeutete.

Den Einzug ins Halbfinale der W15 erreichte dafür Sophie, die im Vorlauf im Halbfinale 8,54 Sekunden erreichte. Der Finaleinzug gelang ihr aber nicht.

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