Fußball-Gruppenliga

Doppelspieltag mit Derbys für Aulatal

Fußball, Gruppenliga, SG Aulatal, Adrian Veapi.
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Fällt verletzt aus: Adrian Veapi (links) von der SG Aulatal

Derby ist vielleicht etwas weit hergeholt – dennoch sind es zwei Teams aus dem Sportkreis, die am Freitag um 19 Uhr in Oberaula aufeinandertreffen: Die SG Aulatal erwartet in der Fußball-Gruppenliga den ESV Hönebach.

Auf gleich zwei interessante Begegnungen dürfen sich die Fußballfans in Oberaula an diesem Wochenende freuen: Am Freitag (19 Uhr) erwartet die SG Aulatal den ESV Hönebach – am Sonntag ist dann ab 15 Uhr die SG Eiterfeld/Leimbach dort zu Gast.

Nach dem überraschenden 2:0-Erfolg bei der FT Fulda, der gleichzeitig der erste Saisonsieg war, will Trainer Ernest Veapi mit seiner Mannschaft nun natürlich auch in der Erfolgsspur bleiben. Der 50-Jährige war am vergangenen Sonntag hochzufrieden mit seinen Jungs. Man habe wieder das wahre Gesicht gezeigt – Herz, Wille und Kampfgeist. Und so soll es weitergehen, wenngleich zwei schwere Aufgaben auf die Aulataler warten.

Zunächst wollen sich die Aulataler aber auf das Freitagspiel gegen Hönebach fokussieren. „Wir schauen von Spiel zu Spiel. Alles andere macht keinen Sinn“, sagt Veapi. Dem Aufsteiger müsse man mit dem nötigen Respekt begegnen. „Sie haben bislang gute Ergebnisse erzielt und zehren sicherlich auch noch von der Aufstiegs- euphorie“, sagt der Trainer.

Während seine Spieler Kressenbach/Ulmbach unterschätzt hatten, gingen sie voll fokussiert in das Spiel in Fulda – und hatten Erfolg. „Es muss so schnell wie möglich aus den Köpfen, dass wir letzte Saison Vierter waren. Dafür bekommen wir in dieser Saison keine Punkte geschenkt.“

Was Kraft und Kondition anbelangt, sieht Veapi seine Mannschaft für den nächsten Doppelspieltag gut gerüstet. „Das bekommen wir schon hin. Das hat ja auch letzte Woche geklappt“, sagt er. Während Fabian Wozniak in den Kader zurückkehrt, fällt Veapis Sohn Adrian aus.

Die morgige Partie in Oberaula ist für Kevin Kunze eine ganz besondere. Denn er hatte zwei Jahre bei den A-Junioren im Verbandsliga-Team des JFV Aulatal gestanden, bevor er im Sommer 2019 zu seinem Heimatverein nach Hönebach zurückgekehrt ist.

„Ich habe mich bei Aulatal sehr wohl gefühlt“, sagt Kevin Kunze rückblickend. Trainiert hat er dort eine Saison lang unter Ernest Veapi, der mittlerweile für die erste Aulataler Mannschaft zuständig ist. Kunze freut sich auf das Wiedersehen mit ihm. „Er hat mich weitergebracht.“ Ernest Veapi sei nicht nur ein guter Trainer, sondern auch menschlich sehr in Ordnung. Der Kontakt sei nie abgerissen.

Von Kevin Kunzes früheren Kollegen bei den Junioren stehen heute nur Pascal Honstein und Trainersohn Adrian Veapi im Aulataler Gruppenliga-Kader. Andere Mitstreiter seien zum Beispiel nach Niederaula oder Eiterfeld abgewandert.

Was den bisherigen Saisonverlauf seiner Hönebacher angeht, sagt Kevin Kunze: „Es ist wirklich sehr, sehr gut, was wir bisher abgeliefert haben. Wir konnten in jedem Spiel mithalten. Zehn Punkte nach vier Spielen, das ist ganz stark.“ Ein Pluspunkt sei die stabile Defensive. Bis auf den vermutlich noch gesperrten Marius Zilch sollten alle ESV-Spieler an Bord sein.

Hönebachs Kevin Kunze führt den Ball.

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