Kreisoberliga: Eiterfeld vor Titelgewinn - Niederaula kann im Derby befreit aufspielen 

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Nur ein Sieg kommt für Steffen Schneider (in Rot) und die SG Aulatal infrage. 

Er war bislang sehr spannend: Gemeint ist der Kampf um Platz eins der Fußball-Kreisoberliga Nord. Ist er am Sonntag bereits beendet?

Die SG Eiterfeld/Leimbach, die mit 68 Punkten die Tabelle vor dem vorletzten Spieltag anführt, und die SG Aulatal, die drei Zähler zurückliegt, kämpfen um den Tirtel. Ihre Aufgaben am Sonntag haben es in sich.

SG Eiterfeld/Leimbach - ESV Hönebach (15 Uhr):Es ist das Spitzenspiel des Ersten gegen den Vierten. Falls die SG Eiterfeld dieses Spiel gewinnt, ist sie bereits Meister, da sie den direkten Vergleich mit Aulaltal bereits gewonnen hat. 

Könnte Hönebach den Party-Crasher spielen in Eiterfeld? „Aus meiner Sicht ist es zweitrangig, ob und wann Eiterfeld seine Meisterschaft feiert. Wir verfolgen unsere Ziele“, sagt ESV-Trainer Tino Jäger. „Unser Saisonziel lag zwischen Platz eins und fünf. Jetzt sind wir top zufrieden. Vor allem können wir das wegen unserer personellen Probleme im Laufe der Saison realistisch einordnen.“ Auch jetzt fehlen Hönebach einige Spieler, trotzdem gewann der ESV zuletzt vier Spiele in Folge; im Hinspiel siegte Jägers Team – in personell besserer Besetzung als jetzt – mit 4:1.

Nur ein Sieg kommt infrage für Steffen Schneider (in Rot) und die SG Aulatal. Foto: friedhelm eyert

SG Niederaula/Kerspenhausen - SG Aulatal (15 Uhr): Vieles spricht dafür, dass sich das Datum des 19. Mai in Volker Zettls Kopf einprägen wird.

Denn am Sonntag steht das letzte Heimspiel in seiner Laufbahn als Trainer für den SVN an. Aus sportlicher Sicht freut er sich auf die Derby-Prüfung gegen den die SG Aulatal. „Durch unseren Sieg am vergangenen Sonntag in Hohenroda ist der letzte Druck abgefallen. Ich kann meinen Stuhl räumen und wir haben unser Mindestziel Klassenerhalt erreicht.“ In der neuen Saison übernimmt bekanntlich Marc Friedel in Niederaula.

Was die spezielle Begebenheit im Nachbarschaftsduell gegen den Tabellenzweiten angeht, fügt der 53-Jährige an: „Aulatal muss gewinnen, um seine Chance auf die Meisterschaft zu wahren.“ Er sei gespannt, wie seine Mannschaft mit der Situation umgehe, „zum ersten Mal in dieser Serie wirklich befreit aufspielen zu können.“

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