Kreisoberliga: Aufsteiger-Trio im Fokus

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Er weiß, wo das Tor steht: Christian Dick (in Rot-Weiß) hat schon sechs Saisontreffer für Aufsteiger Hohe Luft erzielt. 

In der Fußball-Kreisoberliga steht ein  Doppelspieltag an. Der Fokus liegt auf den Aufsteigern Hohe Luft, Wildeck, Philippsthal.

In der Vorschau richten wir unseren Blick zunächst auf den Freitagspieltag. Hohe Luft führt vor Wildeck die Tabelle an – Philippsthal belegt Rang sieben.

FSV Hohe Luft - SV Steinbach II (Freitag, 18.30 Uhr):Tabellenführer gegen Schlusslicht – wer hätte diese Konstellation des sechsten Spieltags vor Saisonbeginn erwartet? Vier Siege und ein Unentschieden haben die Hersfelder bislang verbucht. Die Bilanz des Gegners ist genau umgekehrt. Bislang konnten sich die Hohe Lufter auf ihre Torjäger Christian Dick und Johann Eirich verlassen, die beide schon sechsmal ins Schwarze getroffen haben und beim 7:2-Erfolg in Meckbach alle sieben (!) Treffer beisteuerten.

Weil die Mannschaft von Tobias Habryka nur am Freitag im Einsatz ist, kann sie all ihre Energie in diese Begegnung werfen. Dementsprechend zuversichtlich gehen Christian Dick und seine Teamkollegen ins Heimspiel am Freitag. „Es läuft momentan, und wir spielen uns immer besser ein. Die Stimmung ist gut, und wir wollen unseren Schwung vom Aufstieg weiter auf den Platz bringen“, sagt Dick.

Dennoch wollen die Hohe Lufter nicht „größenwahnsinnig werden“, wie der 26-jährige Offensivspieler betont. „Unser Trainer Tobi Habryka hat gesagt, wir haben gerade 12 von 40 Punkten, die wir brauchen, um am Ende nicht abzusteigen.“

SG Wildeck - VfL Philippsthal (Freitag, 18.45 Uhr): Beide Neulinge sind momentan noch ungeschlagen, wobei der VfL mit vier Unentschieden in fünf Spielen als Remiskönig besticht. Beeindruckend die Auswärtsstärke, was die Auftaktpunkteteilung beim Ligafavoriten SG Festspielstadt/SVA/SpVgg. Hersfeld und der Sieg in Niederaula unterstreichen. „Auf den Schlüsselpositionen ist Philippsthal gut besetzt“, zeigt Wildecks Trainer Mike Lindemann Respekt. Neben Keeper Philip Stunz sei die starke Offensive um Tim Ruch, Alexander Scheel und Andre Zimmermann der stärkste Mannschaftsteil. „Es wird kein einfaches Spiel. Den VfL zähle ich zu den stärkeren Mannschaften, trotzdem werden wir alles versuchen, um zu gewinnen“, sagt Lindemann.

Zweimal auswärts müssen die Philippsthaler am Wochenende ran. Dem Spiel in Wildeck folgt am Sonntag die Fahrt nach Weiterode. Trainer Gerd Ruch geht optimistisch in den Doppelspieltag. „Ich zähle Wildeck und Weiterode zu den besseren Mannschaften der Liga. Aber wir haben gesehen, dass wir mithalten können“, sagt er. Vier Punkte wünscht sich der Trainer – was das Selbstvertrauen des Aufsteigers unterstreicht. Mit der bisherigen Punktausbeute ist er nicht ganz einverstanden. „In den Heimspielen wäre mehr drin gewesen“, bemängelt Ruch, der alle Mann an Bord hat.

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