Basketball-Landesliga: TV Hersfeld Titans gelingt gegen Nonnenroth der erste Sieg

Der Knoten ist geplatzt

Behauptet sich: Titans-Center Sebastian Kautzsch (vorn) und seine Teamkollegen machten gegen Nonnenroth ein gutes Spiel. Foto: Eyert/Ar

Bad Hersfeld. Das lange Warten ist beendet: Die Landesliga-Basketballer der TV Hersfeld Titans haben am Wochenende den ersten Sieg der Saison eingefahren. Vor rund 50 Zuschauern feierten sie gegen den SV Nonnenroth einen ungefährdeten Start-Ziel-Erfolg. Sie gewannen 82:69 (52:27).

Während die Hersfelder von Beginn an voll präsent waren, machte sich beim Tabellen-Sechsten schnell das Fehlen von Aufbauspieler Christian Knaus bemerkbar, der wegen seiner Tätigkeit als Zweitliga-Trainer verhindert war. Das Spiel der Gäste wirkte zerfahren und vor allem die Defensivarbeit der Gastgeber bereitete ihnen zunehmend Probleme.

Wie es Titans-Trainer Dejanco Trickovski schon im Vorfeld des Wochenendes angekündigt hatte, war eine starke Verteidigung erneut der Schlüssel zum Erfolg. Egal ob durch frühes Stören im Spielaufbau durch eine sehr offensive Abwehrvariante, oder das Verhindern einfacher Würfe durch die nahezu reibungslos funktionierende Zonenverteidigung - über weite Strecken ließen die Hersfelder die Gegner nicht zum Zuge kommen. In Verbindung mit einer bärenstarken Phase im Angriff, in der sie nahezu nach Belieben trafen, entschieden die Titans das zweite Viertel 29:11 für sich und legten so schon früh den Grundstein zum Erfolg.

„Mich freut es besonders, dass endlich mal die Würfe gefallen sind, die sonst so oft im Training fallen“, sagte Trickovski nach der Partie. „Mit je drei Dreiern haben zum Beispiel meine Center Marcel Schmied und Sebastian Kautzsch schon für kleine Highlights gesorgt. So viele Dreier habe ich von großen Spielern selten gesehen.“ Insgesamt fand der Trainer zahlreiche lobende Worte. Die zwischenzeitliche Aufholjagd der Gäste hätte laut ihm allerdings nicht sein müssen.

Damit meinte Trickovski Phasen in der zweiten Halbzeit, in der die Nonnenröther Moral bewiesen und den Abstand deutlich verkürzten. Schon nach der Halbzeitpause hatten sie gegen die Hersfelder Verteidigung sehr viel bessere Lösungen parat, so dass diese reagieren und auf Manndeckung umstellen musste. Dennoch schmolz der Titans-Vorsprung Punkt für Punkt.

Außer Kontrolle geriet die Partie jedoch nie. Und so feierten Trainer und Team letztlich den verdienten ersten Sieg. „Natürlich bin ich mit dem Spiel zufrieden“, meinte Trickovski, „trotzdem war das, was wir heute gezeigt haben, immer noch nicht das Maximum.“ Das muss sein Team vielleicht schon am kommenden Samstag aus sich herausholen, denn in Vellmar wartet dann das nächste „Vier-Punkte-Spiel“.

TVH: Hopp 15, Wiebe 15 (2 Dreier), Kautzsch 13 (3), Schmied 12 (3), May 11 (1), Masberg 7 (1), Bubula 5 (1), Krieger (2), Lißner (2), Münscher

Von Kristina Marth

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