SG gewinnt als kämpferische Mannschaft

Aulatal erzwingt das Glück

+
Bereit: Aulatals Abwehrmauer erwartet Timo Lofinks Freistoß. 

Die SG Aulatal kann in der Fußball-Gruppenliga wieder gewinnen. Das 3:2 gegen FT Fulda war der beste Beweis für die Kampfkraft. 

Erleichterung machte sich breit bei den Gruppenliga-Fußballern der SG Aulatal. Nach vier Niederlagen in Folge hatten sie in ihrem ersten Spiel der Rückrunde wieder die Kurve gekriegt: Mit dem 3:2-Sieg gegen FT Fulda verschafften sie sich ein Erfolgserlebnis. 

Und den Gegner in der Tabelle überholt; Rang drei steht für Aufsteiger Aulatal zu Buche vor seinem abschließenden Spiel des Jahres. Das geht am kommenden Sonntag, 14.30 Uhr, beim RSV Petersberg über die Bühne.

„Heute sind wir belohnt worden für den Kampf“, sagte Ernest Veapi. Aulatals Trainer wusste: Das Glück, das in den vergangenen Spielen, auch zuletzt im Derby gegen Eiterfeld/Leimbach gefehlt hatte, war zurück. Sein Team hatte es sich erarbeitet.

Mannschaft setzte ihre Vorsetze um 

Seine Mannschaft habe das umgesetzt, was sie sich vorgenommen hatten bei der SG. Der Coach betont das immer, wenn er zufrieden ist. „Es war wichtig für die Jungs, dass sie wieder einen Sieg landen.“ Worauf der dreifache Punktgewinn fußte, darin waren sich alle einig. Und Veapi drückte es aus. 

„Die Spieler haben richtig gefightet.“ Auch als die Erfolge in Form von Punkten ausblieben, hatte man stets das Gefühl: Da steht eine Mannschaft auf dem Platz beim Aufsteiger. Dennoch – und das spricht nicht gegen das Teamgefühl – ragte einer heraus: Nils Fischer. 

Als Aulatal irgendwie zurückkommen musste in das Emotions-Duell, das der Gegner in den Anfangsminuten auf seine Seite gezogen hatte, übernahm Fischer die Verantwortung. Wieder einmal. Den Ausgleich bereitete er – an den Ketten zerrend und Kopf nach unten – vor, die Tore zwei und drei erzielte er selbst. 

Als Mannschaft erkämpft

„Wir haben das Spiel als Mannschaft gewonnen. Durch Kampf. Es waren drei wichtige Punkte gegen den Abstieg. Ganz schnell bist du wieder unten drin“, bemerkte Fischer.

FT Fuldas Coach Romeo Andrijasevic ärgerte es, dass sein Team das Spiel aus der Hand gab. „Wir haben den Gegner zurückgebracht“. Den Toren zum 1:1 und 1:2 gingen individuelle Fehler voraus. „Das ist bezeichnend: Wir führen auswärts – und kriegen zwei Kontertore.“ Andrijasevic räumte ein: „Wir haben uns nicht auf Fußball konzentriert. Eher auf Privatduelle mit dem Gegner. Wir sind als verdienter Verlierer vom Platz gegangen. Aulatal war aggressiver und wollte den Sieg mehr.“ Auch FT Fulda hat noch ein Spiel vor sich in diesem Jahr: Am Freitag dieser Woche auf eigenem Platz gegen Oberzell/Züntersbach, das sich bis auf Rang sechs vorgearbeitet hat.

Kommentare