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Radsport: Katzler kaum zu bremsen

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Im Zielsprint: Heiko Katzler (links) aus Kirchheim vom Team Radroo kam in Hamburg mit den Besten ins Ziel. Foto: nh
Im Zielsprint: Heiko Katzler (links) aus Kirchheim vom Team Radroo kam in Hamburg mit den Besten ins Ziel. © nh

Hamburg. Mit einem Riesenerfolg kehrte der Kirchheimer Heiko Katzler vom Radroo-Team von den Cyclassics aus Hamburg zurück. Bei Europas größtem Jedermann-Rennen wurde er über 155 Kilometer Zwölfter unter 1800 Startern. In seiner Altersklasse (40 bis 49 Jahre) belegte der 41-Jährige den dritten Platz und war insgesamt fünftbester aller deutschen Fahrer.

Katzler benötigte für die 155 Kilometer, die bei teilweise böigem Wind durch den ehemaligen Freihafen, die Köhlbrandbrücke und die Orte des Landkreises Harburg 50 Kilometer in Richtung Niedersachsen und wieder zurück nach Hamburg führten, 3:42:45 Stunden und erreichte dabei ein Stundenmittel von knapp 42 Stundenkilometern. „Ich bin selbst ein bisschen überrascht, aber es lief absolut rund bei mir“, berichtete Katzler nach seinem „Husarenritt“ hochzufrieden.

Auf den letzten 20 Kilometern von Wedel über den Klosterberg war das Tempo immer wieder durch die drei Fahrer des Teams merkur-druck.com und den Ex-Profi und dreimaligen Tour de France-Teilnehmer Jörg Ludewig verschärft worden und von vielen Attacken und Positionskämpfen geprägt. Dabei behauptete sich Katzler überraschend gut. Doch es kam noch besser: Am Ende des Holstenwalls setzte sich der 41-Jährige sogar an die Spitze des Feldes, um weiteren Positionskämpfen in der Spitzengruppe aus dem Weg zu gehen. Die Führungsposition verteidigte Katzler bis zur 1-Kilometer-Marke kurz vor dem Hamburger Rathaus.

Ab da übernahm das dreiköpfige merkur-druck.com Team die Führung, um ihren Sprinter und Cyclassics Sieger (2012-2015) Daniel Knyss in Position zu bringen. Die schnellsten Beine hatte am Ende aber der Schwede Niklas Gustavsson, der in 3:42:42 Stunden über die Ziellinie fuhr. Katzler wurde Zwölfter – noch vor dem amtierenden Jedermann Weltmeister Christian Müller (merkur-druck.com), der auf Platz 19 einfuhr sowie Ex-Profi Jörg Ludewig, der 53. wurde.

Mehr als 20 000 Fahrer waren über die Strecken von 55, 100 und 155 Kilometern an den Start gegangen.

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