Fußball-Gruppenliga Fulda

Aulatals neuer Trainer Horst Brandner lebt in Oberaula

Horst Brandner ist der zukünftige Trainer des Fußball-Gruppenligisten SG Aulatal.
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Neues Gesicht: Horst Brandner ist der zukünftige Trainer des Fußball-Gruppenligisten SG Aulatal. Er löst Ernest Veapi ab.

Wenn die Fußball-Gruppenliga Fulda den Spielbetrieb zur neuen Saison wieder aufnimmt, sitzt mit Horst Brandner ein neuer Mann auf der Trainerbank der SG Aulatal. Wir stellen den 57-Jährigen vor.

Oberaula – Der Weg ins Katzbachstadion ist kurz für Horst Brandner. Ziemlich kurz. „Vielleicht 400 Meter sind es gerade einmal“, sagt der Fußballtrainer, der seit gut drei Jahren mit seiner Lebensgefährtin in Oberaula wohnt. Brandner ist der neue Coach des Gruppenligisten SG Aulatal und löst Ernest Veapi ab, wenn es irgendwann in Hessen mit der neuen Saison im Amateurfußball weitergehen sollte,

Der 57-Jährige hat zuletzt dreieinhalb Jahre auf der Trainerbank des TSV Schwarzenborn gesessen, der in der Kreisoberliga Schwalm-Eder kickt. Über Oberaulas neuen Fußball-Abteilungsleiter Paul Kozik ist Brandner bei der Spielgemeinschaft aus Kirchheim und Oberaula gelandet. Die beiden kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei der Bundeswehr. Brandner war als Oberstabs- und Kompanie-Feldwebel in Schwarzenborn stationiert.

„Der Kontakt war immer da. Und dann hat mich Paul irgendwann konkret auf ein Engagement bei der SG Aulatal angesprochen“, berichtet Brandner. Er legt Wert darauf, dass das nicht hinter dem Rücken seines Vorgängers Veapi geschehen sei. Aus verschiedenen Quellen war zu hören, dass die Trennung von Veapi seinerzeit nicht auf die feine englische Art erfolgt sein soll – auch wenn England das Mutterland des Fußballs ist (siehe DAS SAGT).

Für eine Saison hat Brandner bei der SG Aulatal zunächst zugesagt. „Man muss ja erst mal schauen, ob es passt. Im Amateursport sollte es ja auch immer etwas menscheln“, findet er. Seine zukünftige Mannschaft hat er bislang noch nicht kennengelernt. Und somit natürlich auch noch nicht spielen sehen. Da ist es nicht so ganz einfach, Ziele zu formulieren. „Das Potenzial ist vorhanden. Sportkamerad Veapi hat in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet. Wir wollen mit dem vorhandenen Kader möglichst attraktiven Fußball spielen und für gute Stimmung und Identifikation in den beiden Gemeinden sorgen“, stellt sich Brandner vor. Ein guter Mittelfeldplatz soll das Ziel sein, wenngleich die Gruppenliga Fulda für ihn Neuland ist.

Die Mannschaft habe eine gute Altersstruktur mit einigen erfahrenen Führungsspielern, von denen der neue Coach exemplarisch den höherklassig erfahrenen Defensiv-Routinier Steffen Schneider nennt. Dass der Oberaulaer Sebastian Schuch vom Hünfelder SV ein Thema bei der SG Aulatal ist, bestreitet Brandner nicht. „Es wäre toll, wenn wir ihn bekommen könnten. Aber wir wissen auch, dass er ein Hessenligaspieler ist. Da muss schon alles passen, um das zu realisieren“, sagt er. Große Veränderungen werde es im Kader jedenfalls nicht geben.

Und auf welchen Trainertyp können sich die Fußballer aus dem Aulatal in Zukunft einstellen? „Ich war 35 Jahre Berufssoldat und habe viel Erfahrung im Umgang mit jungen Menschen“, sagt er. Ein Kumpeltyp sei er nicht. „Ich ziehe mit den Jungs nicht durch die Kneipen, aber ich lasse mich auch nicht siezen“, sagt Brandner, der die A-Lizenz hat. » DAS SAGT

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