Basketball: TV Hersfeld Titans setzten heute mit Auswärtsspiel in Vellmar die Serie fort

Kämpfen – bis die Uhr null zeigt

Die Hersfelder Titans – hier Dejanco Trickovski – wollen heute in Vellmar punkten. Foto: Wenzel/Ar

Bad Hersfeld. Die Winterpause ist beendet, für die Basketballer aus der Region wird es an diesem Wochenende wieder ernst. Beim Bezirksliga-Auftakt des Jahres 2015, der gleichzeitig das zweite Spiel der Rückrunde ist, geht es für die TV Hersfeld Titans auf die Reise: Sie treten beim TSV Vellmar an. Gespielt wird bereits am heutigen Samstag, Spielbeginn ist um 14 Uhr.

Vor dieser Begegnung steht für die Titans eines fest: 2015 soll basketballerisch besser laufen als es 2014 über weite Strecken tat. Starke Schwankungen in der Trainingsbeteiligung führten zu Schwierigkeiten in Abstimmung und Mannschaftsspiel, gepaart mit Ausfällen und Formschwächen einzelner Spieler resultierte daraus eine bislang mehr als durchwachsene Saison. Zwei Siege, sieben Niederlagen und Platz neun lauten die nackten Zahlen - und lassen mächtig Luft nach oben. Den ersten Schritt aus dem Tabellenkeller hinaus würden die Hersfelder am liebsten schon heute machen, doch mit dem TSV Vellmar treffen sie auf einen alles andere als angenehmen Gegner. Der Aufsteiger fand von Beginn an gut in die Saison und überwinterte mit sieben Siegen und drei Niederlagen auf dem dritten Platz.

Wie schwer sie zu knacken sind zeigten die Vellmarer auch im Hinspiel im September. Damals stoppten sie die Aufholjagd der Titans genau zur richtigen Zeit, hatten im weiteren Verlauf der Partie stets die passende Antwort parat und siegten am Ende 65:51. Gut in Erinnerung ist dies auch noch Hersfelds Trainer Alai Barite. So warnt er heute wie damals vor der Gefährlichkeit des Gegners, sobald dieser es schafft, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken.

Barite hofft auf Stabilität

Vellmar werde auf seine Schnelligkeit setzen und versuchen durch eingespielte Züge zu punkten, mutmaßt er. Darauf müsse seine Mannschaft, die voraussichtlich mit acht Spielern antreten wird, vorbereitet sein.

Auf dem Feld hofft er auf mehr Stabilität als zuletzt. „Wir müssen Kontinuität in unser Spiel bringen, durch Teamplay punkten und unsere Stärken unter dem Korb ausspielen“, sagt Barite. „Außerdem ist Kampfeswille gefragt - und zwar bis die Uhr am Ende null zeigt.“ (kma)

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