Fußballjunioren

JFV Aulatal macht einen Schritt nach vorn

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Darf sich angekommen fühlen: „Gerhard“ Jehad Abed Alrahman (rechts), der im Spiel gegen Waldg irmes seine beste Leistung zeigte. 

Zehn Siege, drei Remis, 13 Niederlagen, 45:54 Tore, 33 Punkte und Rang neun im Gesamtklassement.

Aulatal – Das ist die nüchterne Bilanz, mit der die A-Junioren-Fußballer des JFV Aulatal ihre Saison der Verbandsliga Nord beendeten vor Wochenfrist. Zum Saisonziel Klassenerhalt reichte das allemal – auch deshalb, weil das Team in der Rückrunde nicht einbrach in der zweithöchsten hessischen Spielklasse.

Den ausgezeichneten sechsten Platz der Tabelle nahm Aulatal ein in der zweiten Saisonhälfte, nachdem es in der Hinrunde gerade mal vier Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz gelegen hatte. In der Rückrunde aber legte das Team sechs Siege hin und schoss bemerkenswerte 27 Tore. Und das, obwohl Jannik Hofmann, vor der Saison im vergangenen Sommer als Haupttorschütze auserkoren, Anfang Oktober wegen eines Risses des vorderen Kreuzbandes ausgefallen war und die gesamte Serie fehlte.

Heute sagt Felix Bodes aus Aulatals Trainer- und Betreuerteam: „Du siehst bei jedem einzelnen Spieler Fortschritte. Wir sind stolz, dass wir als Mannschaft wieder einen Schritt nach vorn gemacht haben.“ Besondere Stabilität verliehen Auatal fraglos Innenverteidiger Nils Schuhmann sowie das Sechser-Duo Kevin Kunze und Aron-Peter Leiding. Letztgenannter kommt oft zu kurz, da er Arbeit verrichtet, die viele nicht sehen: Er räumt ab, läuft ab, gewinnt Zweikämpfe, stopft Löcher und hält das Spiel vom Tor weg.

Von diesem Trio abgesehen, verdient Leonhard Käsmann spezielle Erwähnung, der nach seiner langen Virus-Erkrankung über den Winter hinweg eine tolle Rückrunde hinlegte, verlässlich traf, in puncto Torgefahr und Robustheit unersetzlich war. Das Torwart-Duo Jannis Bämpfer und Nils Bickel steht dem nicht nach – Sicherheit strahlte es hinreichend aus. Und zwei, die vom JFV Bad Hersfeld kamen, integrierten sich prima: Der „nicht kaputt zu kriegende“ Jonas Schaefer und Innenverteidiger Nils Wolf, der fußballerische Präsenz und Ausstrahlung „wie ein Alter“ vermittelt, steigerten sich binnen eines Jahres bemerkenswert.

Auch die Übrigen haben ihren Weg gefunden oder sind auf berechtigter Suche nach Stabilität: Ob Tobias Völker, der sich in der Abwehrreihe als Innen- oder linker Außenverteidiger „festspielte“, Linksfuß Marvin Manß, der zunehmend Verantwortung übernahm und sich nicht mehr so oft versteckte – oder Kilian Krapp, der mehr Zutrauen zu sich und Selbstvertrauen fand und das in den Mannschaftstopf warf.

Auch „Gerhard“ Jehad Abed Alrahman darf sich angekommen fühlen. Und Leonard Piranty ist sicher in der Lage, trotz guter Ansätze noch eine Schippe draufzulegen. " Artikel unten, Kommentar

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