Fußball-Kreisoberliga 

Italienisches Bier im Anflug

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Trainer-Dasein: Die Emotionen müssen raus bei Hohenrodas Thorsten Heiderich. 

Acht Partien gibt es in der Fußball-Kreisoberliga: Hohenroda ist am Sonntag (15 Uhr) in Mansbach Gastgeber des zweiten Hohe Luft.

FSG Hohenroda

„Hohe Luft ist gut gestartet, wir hatten einen durchwachsenen Start“, bekennt Hohenrodas Trainer Thorsten Heiderich. Sechs Punkte zieren das Konto, einen Sieg gab es bisher, der glatte 3:0-Erfolg in Mecklar am 1. September sorgte für Erleichertung. Der Coach relativiert: „Wir hatten ein schwieriges Auftaktprogramm, und gegen zwei Spitzenmannschaften nicht zu verlieren, ist ja auch nicht so schlecht.“

Sieben Tore schoss die FSG in ihren beiden letzten Spielen, das Duell am vergangenen Freitag in Dittlofrod (4:5) sorgte für Aufsehen. „Wir führen 2:0, haben den Gegner im Griff, geraten mit 2:5 in Rückstand, haben in der letzten halben Stunde aber Charakter gezeigt.“ Zur Richtigstellung: Den Elfer verschoss Johannes Münkel – und nicht, wie gemeldet, Philip Mosebach. Nico Wiesenthal zog sich schon in der zweiten Minute einen Trümmerbruch der Hand zu. Kapitän Mosebach flog später vom Platz, auch hier stellt Heiderich klar: „Dass er fehlt, tut uns weh. Er ist vorbildlich außerhalb und innerhalb des Platzes.“ Philips Bruder Leon spielte zuletzt erstmals im Tor, Vorgänger Thorsten Weiß laboriert an einer Schleimbeutelentzündung im Knie. Pjetr Nushi nahm am Dienstag das Training auf, Patrick Schleinig steht wieder zur Verfügung, der Einsatz seines Bruders Sascha ist beruflich bedingt ungewiss.

Will Bier aus Italien mitbringen: Tobias Habryka.

FSV Hohe Luft

Spielertrainer Tobias Habryka fehlt dem FSV am Sonntag – als wir ihn erreichen, befindet er sich im Aufbruch zu einem zehntägigen Venedig-Urlaub. Dennoch beschäftigt er sich natürlich mit der kommenden Aufgabe. „In Mansbach zu spielen, ist immer schwierig. Hohenroda ist kämpferisch stark. Eine Mannschaft, die dazwischen haut.“

15 Punkte hat der Aufsteiger schon gesammelt, und Habryka ist überzeugt: „Unsere Punkte sind hochverdient. Wir waren bei unseren fünf Siegen die bessere Mannschaft.“ Er betont, dass die spät verpflichteten Harry Braun und Lukas Berger „uns nach vorn gebracht haben“. Denis Voth ist angeschlagen (Nacken), Christian Dick fehlt in Mansbach unter Umständen berufsbedingt.

Habryka sagt, mit einem Punkt am Sonntag könne er „absolut leben“. Er habe seinen Jungs versprochen, dass es im Falle eines Sieges zwei Kisten Bier gebe. „Und wenn ich die aus Italien importieren müsste“.

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