Fußball-Hallenkreismeisterschaft: 2:1-Finalsieg gegen SG Hessen/SpVgg. Hersfeld

Hohe Luft holt den Titel

In der Offensive: Die Spieler des FSV Hohe Luft (rechts Torschütze Dominic Eyerich) hatten im Finale gegen die SG Hessen/SpVgg. Hersfeld die Nase vorn. Foto: Henkel

OBERSUHL. Nach 2006 sicherte sich Fußball-Gruppenligist FSV Hohe Luft zum zweiten Mal den Titel des Hallenkreismeisters. In einem spannenden Endspiel besiegte er Ligakonkurrent SG Hessen/Spvgg. Hersfeld mit 2:1.

Im Duell der Lullusstädter hatte Lukas Müller-Siebert nach nur 90 Sekunden die Führung auf dem Fuß. Zunächst setzte er den Ball überhastet über das leere Tor, und im unmittelbaren Anschluss traf er nur den Pfosten. Hohe Luft machte es besser und schloss den ersten Vorstoß mit dem Führungstreffer durch Robert Krumme ab. In der Folgezeit rannten die Hessen dann unkontrolliert an. Bejta und Pfalzgraf verzogen dabei knapp. Hektisch wurde es dann noch einmal in den letzten beiden Minuten. Beide Teams mussten Zeitstrafen hinnehmen. Als Dominic Eyerich dem neunfachen Torschützen Roman Prokopenko den Ball abjagte und den Gegenzug zum 2:0 abschloss, war die Partie entschieden. Eine weitere Dezimierung der Hohe Lufter in den letzten Sekunden konnte Steffen Ries nur noch zum Anschlusstreffer nutzen. „Ohne Zielvorgabe und mit den Spielern, die den Hallenkick mögen, sind wir angereist und natürlich mit dem Erfolg zufrieden“, bilanzierte FSV-Coach Martin Heß.

Meisterlich war schon das Auftreten im Halbfinale gegen Gazi Antep, das man klar mit 3:0 für sich entschied. Wesentlich schwerer taten sich dagegen die Hessen, die erst nach hartem Kampf den TSV Herfa knapp mit 1:0 besiegten. Im Spiel um Platz drei geizten die beiden A-Ligisten Herfa und Gazi Antep Bebra nicht mit Toren. Ein Doppelschlag von Marco Rudolph brachte den TSV auf die Siegerstraße. Nach dem dritten Treffer von Sören Ries konnte Nicholas Champagne noch einmal verkürzen, doch Alexander Deringer stellte postwendend den alten Abstand her. Am Sieg änderte der zweite Treffer von Champagne auch nichts mehr. Die Bebraner, im vorigen Jahr Vizemeister, lieferten sich im Viertelfinale gegen die SG Hessen/Spvgg. eine Partie mit größten Unterhaltungswert. Bei der ersten Niederlage im laufenden Turnier reichten die drei Treffer von Torjäger Champagne nicht, da sein ärgster Widersacher um die Torjägerkrone, Prokopenko, viermal einlochte. Zuvor hatte man sich im Stadtduell gegen Español 1:1 (Tore: Champagne und Havis) getrennt.

Español verpasste in der Gruppe eins des Viertelfinales eine bessere Platzierung durch einen vergebenen Strafstoß von Nabil gegen den VfL Philippsthal. So siegte der VfL etwas glücklich durch einen Treffer von Nico Christ mit 1:0. Gazi machte es dann besser und sicherte sich mit einem 4:2 gegen den VfL den Einzug ins Halbfinale.

In der zweiten Staffel scheiterte die SG Heinebach/Osterbach an ihrer mangelnden Chancenverwertung. Gut gestartet mit einem 1:1 gegen Herfa, musste sie sich gegen den SV Heenes mit 2:1 geschlagen geben (Tore: Acikel, Grosch/ Alexander Schmidt). In der Partie gegen den späteren Sieger Hohe Luft versiebte man vier Hundertprozentige. (bt)

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