Hindernislauf: Hohenroda heizt die Hölle wieder an

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.....uuuund ziiiieeeh: Teilnehmer des Hell oft the brave-Laufes im vergangenen Oktober am Schlammloch, einem der markantesten Hindernisse.

Hohenroda – Die Hölle wird wieder angeheizt: Nach der Premiere im vergangenen Jahr kommt es am 9. März zur Wiederauflage des „Hell of the brave“-Hindernislaufes in Hohenroda.

Die Planungen für die Strecke und die Hindernisse zeigen, dass Sportler und Zuschauer erneut voll auf ihre Kosten kommen. Start und Ziel befindet sich wieder im Stadion in Ransbach, hier findet auch die Siegerehrung mit anschließender Party statt. Der Startschuss zum Hauptlauf fällt um 11 Uhr, bereits um 9 Uhr startet ein Kinder- und Kids-Lauf.

Die Wiederauflage im März war bei vielen Läufern und auch vom Veranstalter gewünscht worden. „Es waren einige dabei, die die Strecke sehr gut und anstrengend fanden, aber es war ihnen einfach zu warm“, berichtet Ursula Schemm vom Veranstalter „Helden-Momente“, einem kommerziellen Veranstalter, der zahlreiche Outdoor- und Sportevents ausrichtet. „Es muss eben nass und matschig für viele sein. Schönes Wetter passt nicht unbedingt zum Hell of the brave.“ Joachim von Hippl, der Inhaber von Heldenmomente, war stark interessiert an einer Neuauflage. Hohenroda sei bestens geeignet, befand er.

Genauso auch Bürgermeister Andre Stenda, der einen Tag vor der Hohenrodaer Bürgermeisterwahl wieder mit von der Partie sein wird. „Unsere ländliche Struktur mit den tollen geografischen Gegebenheiten bietet eine ideale Plattform dafür.“

Der Rathauschef kam bei der ersten Auflage im Oktober zusammen mit der Hohenrodaer Mannschaft im Ziel an. „Mega-anstrengend“, fand er den Lauf, der diesmal etwas kürzer sein wird. Das wird ihm sehr entgegenkommend. Aufgrund vieler Termine kann er derzeit kaum trainieren.

Teilnehmer und Zuschauer des „Hess of the brave“ erwartet ein 24-Kilometer langer Parcours von Ransbach bis Mansbach mit schon bekannten und einigen neuen Hindernissen. Ein Elektrohindernis zum Durchkriechen, mehrere Reifenhindernisse, Holz- und Strohwände sowie Röhren sind wieder dabei.

Joachim von Hippl Hell of theBrave-Veranstalter

Dazu kommen in Oberbreitzbach Gewässer, steile Auf- und Abstiege, Feuergräben und die berühmten metertiefen und mit Wasser gefüllten Schlammgruben, aus denen die Teilnehmer nur mit gegenseitiger Unterstützung wieder herauskommen.

Beim letzten Termin zog die Veranstaltung viele Zuschauer an, deshalb wird auch beim zweiten „Hell of the brave“ darauf geachtet, dass die Strecke durch einige Ortsteile von Hohenroda führt und „Hot-Spots“ mit spektakulären Hindernissen in guter Erreichbarkeit für das Publikum sind.   wz

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