Basketball

Hersfelder Titans vor schwerer Aufgabe gegen Kassel

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Titans-Trainer Alai Barite.

Bad Hersfeld. Neues Spiel, neues Glück: Für die Basketballer der TV Hersfeld Titans steht an diesem Wochenende das nächste Heimspiel an.

Am Samstagnachmittag treffen sie auf Bezirksliga-Konkurrent ACT Kassel IV. Gespielt wird diesmal in der Geistalschulturnhalle, Beginn der Partie ist um 16 Uhr.

Mit der ACT IV reist eine Mannschaft an, die noch jünger ist als das Hersfelder Team. Denn die Kasseler treten nicht nur in der Bezirksliga der Herren, sondern in ganz ähnlicher Besetzung auch in der U-18-Landesliga an. Während sie in der Jugend vier von fünf Spiele als Sieger beendeten, mussten sie sich im Herrenbereich in zwei ihrer bisherigen drei Partien geschlagen geben. Trotzdem weiß Titans-Trainer Alai Barite um die Stärke des gegnerischen Teams.

„Sie arbeiten mit hohem Tempo und verteidigen in der Regel in der Manndeckung“, berichtet er. „Das bedeutet: In Sachen Schnelligkeit werden sie uns richtig auseinandernehmen - zumindest, wenn sie mit der kompletten Kapelle zu uns kommen.“ Nicht nur in der Defensive hätten sie ihre Qualitäten, auch im Angriff punkteten sie mit Variabilität: Sie seien stark im Zug zum Korb, hätten aber auch treffsichere Schützen von außen.

Kader noch unklar

Eine Schwachstelle im Kasseler Team könnte laut Barite die Besetzung unter den Körben sein. „Sie haben keinen richtigen Center“, sagt er. Wie der Kader der Titans heute aussehen wird, konnte Barite noch nicht sagen. Im Training hätten sich zuletzt ein paar Spieler verletzt, unklar sei daher, mit wie vielen Mann er antreten könne.

Für seine Spieler soll es erneut darum gehen, Erfahrung zu sammeln. „Das können wir immer gebrauchen“, meint Barite und schaut nicht ganz unkritisch auf sein Team: Es habe sich immer noch nicht gefunden, vielmehr wirke es oft so, als ob jeder sein eigenes Süppchen koche.

Entsprechend wünscht sich der Trainer heute, dass Disziplin und Harmonie in seiner Mannschaft herrschen. „Vorrangig ist für mich, dass wir den Ball schön laufen lassen“, sagt er. „Ich möchte keine Einzelgänger-Aktionen und Hektik sehen.“ (kma)

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