Hersfelder Basketballer gewinnen Krimi

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Fast gestrauchelt: Die Hersfelder Basketballer – rechts Janosz Bubula – retteten im ersten Punktspiel in diesem Jahr einen knappen Vorsprung über die Zeit. 

Das war spannend: Die Basketballer der TV Hersfeld Titans haben zum Auftakt des Jahres 2020 gegen den CVJM Kassel knapp mit 54:53 gewonnen. 

Nach Rückstand zur Pause gelang es ihnen, das Spiel in der zweiten Hälfte zu drehen und am Ende holten sie einen knappen 54:53 (28:33)-Sieg. Dabei blieb es spannend bis zur letzten Sekunde.

Von Beginn an taten sich die Titans schwer. „Wir hatten mit einer anderen Besetzung der Kasseler gerechnet“, gab Trainer Alai Barite zu. „Daher war es von Anfang an ein schwieriges Spiel.“ Statt einer Manndeckung setzten die Gegner in der Verteidigung auf eine Zone und schafften es immer wieder, die Räume zu schließen. Die Hersfelder fanden somit nur selten den Weg zum Korb - und wenn, dann haperte es häufig bei den Abschlüssen.

Das erste Viertel ging entsprechend mit 16:10 an die Gäste und auch im zweiten Abschnitt hatten sie mit 18:17 die Nase vorn. „Sie hatten Erfahrung und Schnelligkeit“, sagte Barite. „Und wir haben uns einfach schwergetan, den Ball rotieren zu lassen und die Lücken nicht gefunden.“

Das dritte Viertel gewannen schließlich die Titans - auch, weil die Umstellung von Zonen- auf Manndeckung vor der Pause nach und nach immer besser klappte. Zusammen mit der guten Dreierquote sah Barite dies als Schlüssel zum Erfolg. Vor dem Schlussabschnitt führten sie 43:41 und lagen eine knappe Minute vor dem Ende mit komfortablen vier Zählern vorn.

„Wir hätten den Ball eigentlich nur noch halten müssen“, meinte Barite hinterher. „Aber dann kam irgendwie Hektik auf.“ In der Folge schickte seine Mannschaft die Kasseler noch mehrfach an die Freiwurflinie. Fünf von sechs Chancen ließen diese allerdings liegen - und so reichte es für die Titans zum knappen Sieg.

„Viele meiner Jungs waren gedanklich diesmal einfach nicht dort, wo sie sein sollten, sie waren zu lethargisch und auch körperlich nicht präsent“, zeigte sich der Trainer letztlich ernüchtert. „Ich hatte sie vorher gewarnt, aber das kam scheinbar nicht an. Heute haben wir uns selbst Steine in den Weg gelegt und ich hoffe, dass alle daraus gelernt haben.“

TVH:Alkulani, Bubula 12, Echtermeyer 2, Eiden 4, Kaya, Okoli, Rasuli 12, Schmied 24

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