Hersfeld ohne Pavic nach Petersberg

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Seinen Torriecher braucht der Aufsteiger aus Hersfeld: Emmanuel Crawford (in Blau) von der SG Festspielstadt/SpVgg.  

Bad Hersfeld. Das erste Auswärtsspiel führt die neu gegründete SG Festspielstadt/SpVgg am Freitagabend in der Fußball-Gruppenliga zum RSV Petersberg. Anpfiff dort ist um 19 Uhr.

Die Hersfelder haben nach dem Auftaktsieg gegen Künzell ein bisschen feiern dürfen. „Wir haben es aber nicht übertrieben“, sagt Prokopenko verschmitzt. Der Hersfelder Trainer war zufrieden mit der Leistung seiner Elf: „Vor allem Wille und Einsatz haben gestimmt.“

Besonders erfreulich: Die Defensivleistung. Bis auf die Schlussphase gab es kaum Chancen für die Künzeller Stürmer. Die Abwehr mit Andy Rakk, Daniel Pfalzgraf, Bojan Kostadinov und Adrian May vor einem sicheren Keeper Fabian Brunner hielt dicht. Der 21-jährige Schlussmann überzeugte bei den wenigen Gästemöglichkeiten. „Ehrlich gestanden, war ich zunächst ein bisschen nervös“, gestand er freimütig. Doch mit jeder Minute Spielzeit wurde er cooler und abgebrühter. Seine größte Glanztat: Kurz vor dem Abpfiff lenkte er einen 18-Meter-Schuss von Alexander Scholz um den Pfosten.

Trainer vertraut Torwart Brunner

Brunner, der aus Ederbergland stammt und in Bad Hersfeld ein duales Studium absolviert, fühlt sich wohl bei den Festspielstädtern: „Ich bin hier super aufgenommen worden“, sagt er. „Die Mannschaft ist prima drauf“, ergänzt er. Er genießt schon früh das Vertrauen des Trainers „Ich hatte bei der Aufstellung keine Kopfschmerzen, ihn zu nominieren“, sagt Prokopenko. Der Coach sieht die Konstellation im Vorfeld der Partie in Petersberg ähnlich der am vergangenen Wochenende gegen Künzell: „Petersberg ist ein erfahrener Verbandsligist, sie haben gute Stürmer wie Boris Aschenbrücker und Kubilay Kücükler. Wenn wir dort etwas mitnehmen würden, wäre das sicherlich ein Riesenerfolg.“

Ausgerechnet bei dieser Auswärtsaufgabe fehlt ihm Neuzugang Jakov Pavic (Urlaub). „Aus diesem Grund wird es zwei, drei Änderungen geben“, sagt Prokopenko. Dass am Freitag nicht so eine große Hitze herrscht wie gegen Künzell, dies hofft Mittelfeldspieler Tim Emmerich. „Es wird hoffentlich nicht so brutal wie am Samstag.“

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