Handball-Landesliga: TVH spielt schon am Freitag gegen den Hünfelder SV

Ein heißer Tanz steht an

Bad Hersfeld. Derbyzeit in Bad Hersfeld – allerdings zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt: Schon am morgigen Freitag (20 Uhr) erwartet der TV Hersfeld den Hünfelder SV zum Nachbarschaftsduell der Handball-Landesliga in der Geistalhalle. Und da zu einem Derby – wie die Butter aufs Brot – auch Derby-Atmosphäre gehört, hofft der TVH natürlich auf eine ansprechende Kulisse.

DIE TABELLENSITUATION

Hersfeld ist Fünfter, Hünfeld rangiert zwei Plätze dahinter auf Platz sieben. Sechs Punkte trennen die beiden Mannschaften. Doch während der TVH bei drei Zählern Rückstand auf die Tabellenspitze durchaus nach oben schielen darf, bildet Hünfeld gemeinsam mit Landwehrhagen und Rotenburg das überschaubar kleine Mittelfeld der Landesliga.

DAS HINSPIEL

Endete 32:32. Und war nicht nur aufgrund des Resultats eine ausgeglichene Angelegenheit. Hünfeld hatte zunächst dominiert und zur Pause überraschend mit 18:14 geführt. Erst in der zweiten Halbzeit stellten sich die Hersfelder in der Abwehr besser auf den Gegner ein und kamen noch zum verdienten Punktgewinn. Lars Matthiessen und Marco Kemmerzell waren mit jeweils neun Treffern die besten Werfer für den TVH. Für Hünfeld markierte Alexander Unglaube, der mit zehn Treffern am erfolgreichsten war, Sekunden vor dem Ende den Ausgleich.

ALTE BEKANNTE

Gerald Birkel – na klar. Das wissen Sie. Hünfelds Trainer lebt im Haunecker Ortsteil Bodes, hat lange Zeit für den TV Eitra gespielt und kennt den TVH aus dem Eff-Eff. Aus dem Hünfelder Team sind vor allem Stand by-Kreisläufer Norman Wild (eine Saison beim TVH) und Torhüter Christian Krätzig (ehemals Eitra/Oberhaun) ein Begriff. Auf Seiten des TVH steht mit Dominik Jäger ebenfalls ein ehemaliger Akteur des Hünfelder SV. Der Einsatz des routinierten Kreisläufers, der zuletzt schon gegen Zwehren nicht mitwirken konnte, steht aber auch diesmal in Frage.

DIE FORM

Hünfeld ließ am vergangenen Spieltag mit einem überaus deutlichen 33:18-Heimsieg gegen Hofgeismar/Grebenstein aufhorchen. Auswärts aber, da haben die Haunestädter, in deren Spielen zumeist viele Treffer fallen, so ihre Probleme. Die Bilanz von 4:12 Punkten in fremden Hallen belegt das. Der TVH ist gut drauf. Zwei Siege nach der Winterpause sind ein optimaler Start gewesen. In ihren letzten fünf Partien verließen die Hersfelder immer als Sieger die Halle. Lediglich 24 Treffer kassierte die beste Abwehr der Liga dabei im Schnitt. STIMMEN, AM RANDE

Von Sascha Herrmann

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