Bezirksoberliga: Weiß-Team und Frauen der WHO fahren Samstag nach Flieden

Harte Nuss für Schenklengsfeld

Auswärtssieg angestrebt: Julien Sandrock und die HSG Werra WHO. Foto: Eyert

hersfeld-rotenburg. Die Sportkreis-Mannschaften in den Handball-Bezirksoberligen der Männer und Frauen müssen am Wochenende reisen. Während die Männer der HSG Werra WHO am Sonntag beim TSV Wollrode antreten, spielen sowohl die Frauen der Spielgemeinschaft aus dem Werratal, als auch die Herren der SG Schenklengsfeld am Samstagabend nacheinander beim TV Flieden.

TV Flieden - SG Schenklengsfeld (Samstag, 19.45 Uhr). Die SG Schenklengsfeld hat ein Auswärtsspiel beim TV Flieden, den der Hersfelder Jürgen Handke trainiert. Ds Hinspiel bei den Landeckern gewann Flieden deutlich mit 43:32. Die Gastgeber mit ihren drei ungarischen Spielern sind auch aufgrund des siebten Tabellenplatzes klarer Favorit. Die Trainingsbeteiligung bei der Mannschaft von Trainer Christian Weiß war aufgrund krankheitsbedingter und beruflicher Gründe gering. „Die Trauben hängen sehr hoch, aber wir haben nichts zu verlieren. Die Mannschaft soll eine gute Moral zeigen und sich besser als im letzten Spiel präsentieren“, sagt Weiß, der definitiv auf Johannes Rexroth und Max Rimkus verzichten muss.

TSV Wollrode - HSG Werra WHO (Sonntag, 18.30 Uhr). Nach dem erfolgreichen Rückrundenauftakt mit dem Derbysieg gegen den Lokalrivalen TSV Bebra tritt die WHO beim Tabellennachbarn TSV Wollrode an, den man im Hinspiel mit 32:30 bezwungen hatte. Der Gegner aus dem Schwalm-Eder-Kreis siegte vergangenes Wochenende in Schenklengsfeld und verfügt über einen groß gewachsenen und kompakten Mittelblock. Durch die Rückkehr von Tino Cojianovic hat die Spielgemeinschaft nun aber eine weitere Alternative für den Rückraum. Wenn die Mannschaft des Trainergespanns Pero Barzow und Hartmut Knaut die gegnerische Deckung in Bewegung bringt und selber konsequent in der Abwehr agiert, sollte sie durchaus den Sieg aus dem Hinspiel wiederholen können.

Bezirksoberliga Frauen

TV Flieden - HSG Werra WHO (Samstag, 17.30 Uhr). Zum Tabellenletzten TV Flieden muss die HSG Werra WHO reisen. Das Hinspiel hatte die Spielgemeinschaft in der Hinrunde 28:22 gewonnen. Flieden hatte damals Probleme mit der WHO-Abwehr und fand keine probaten Mittel, um sie auszuspielen. „Wir wollen auf jeden Fall gewinnen und müssen unsere Leistung abrufen. Da unser Gegner nicht so stark ist, müssen wir unser aufwändiges Spiel über 60 Minuten zeigen. Es kann aber sein, dass sich Flieden auf unsere Spielweise eingestellt hat. Daher werden wir am Samstag sehen, was passieren wird“, sagte Trainer Sebastian Jaschinski, der auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. (pf)

Kommentare