Handball: WHO im Kellerduell in Dittershausen

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Ist wieder fit: Nebjosa Raljic (rechts), Rückraumspieler der HSG Werra WHO.

Obersuhl. Die Leistung gegen Hünfeld war ordentlich. Am Sonntag (17.30 Uhr) geht es für die Werra WHO in der Handball-Landesliga bei der TSG Dittershausen weiter. 

Die Gastgeber aus der nordhessischen Gemeinde Fuldabrück rangieren gerade noch so über dem Strich – punktgleich mit Aufsteiger Bettenhausen, der Drittletzter ist. Es folgen Twistetal und eben die WHO, die schon sechs Punkte Rückstand ans rettende Ufer hat.

Fünf ihrer acht Punkte haben die Dittershäuser in eigener Halle geholt – unter anderem gegen die Spitzenteams Großenlüder/Hainzell und Hünfeld. Gegen Tabellenführer Vellmar unterlag die TSG lediglich mit einem Tor Unterschied. Zuletzt zog Dittershausen beim Zweiten Fuldatal/Wolfsanger auch nur knapp mit 27:29 den Kürzeren.

Es dürfte also alles andere als ein gemütliches vorweihnachtliches-Kaffeekränzchen werden am Sonntag. Dessen ist sich auch WHO-Coach Jörg Fischer sicher. „Dittershausen ist zu Hause stark, aber für uns gibt es ohnehin keine leichten Spiele“, sagt er. „Wir müssen von Beginn an voll konzentriert sein und unser Spiel auch mal über 60 Minuten durchhalten. Dann ist vielleicht auch etwas drin, denn Dittershausen hat auch immer wieder Leistungsschwankungen drin.“

Nach dem Spiel gegen Hünfeld war Fischer vollauf zufrieden mit seiner Mannschaft. Wenngleich abermals keine Punkte dabei heraussprangen. „Wir hatten mit Kevin Schottmann einen starken Torhüter und haben das sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff gut gemacht. Wir haben Hünfeld teilweise ordentlich auseinandergespielt“, findet Fischer.

Alle Spieler einsatzfähig

Wenn man bedenkt, dass Linkshänder Jan-Uwe Berz wegen einer Knie-Blessur nur in der zweiten Halbzeit mitwirken konnte und der linke Rückraumspieler Nebjosa Raljic ab der Halbzeit nicht mehr einsatzfähig war, wertet das das knappe Resultat und die Leistung des Tabellenletzten noch einmal auf. Beide Spieler sind am Sonntag aber wohl einsatzfähig.

Dass der Neuling aus dem Werratal aber dort steht, wo er steht, liegt auch daran, dass im Kader die personellen Alternativen fehlen, um in der Landesliga tatsächlich einmal über 60 Minuten auf Augenhöhe zu agieren. „Wir haben aus der Leistung gegen Hünfeld Mut geschöpft und wollen das Positive mitnehmen“, sagt Fischer.

Das Spiel in Dittershausen ist das letzte in diesem Jahr. Für die WHO geht es am 26. Januar mit dem Heimspiel gegen Wesertal weiter.

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