Handball: WHO II ist mit Mini-Kader in Rotenburg ohne Chance

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Traf sechsmal für sein Team beim Favoriten in Rotenburg: WHO-Handballer Simon Streckhardt. 

Rotenburg – Das Derby der Handball-Bezirksliga A nahm den erwarteten Ausgang: Spitzenreiter  Rotenburg II setzte sich souverän mit 37:26 (19:12) gegen die  HSG Werra WHO II durch.

„Unser Plan ist im Grunde gut aufgegangen“, sagte Stefan Grebe, der den fehlenden Rotenburger Spielertrainer Sascha Köhler an der Seitenlinie vertrat. Trotz der Umstellungen, die wegen der zahlreichen Ausfälle vorgenommen werden mussten, setzte die TGR II ihren Erfolgsweg fort.

„Die WHO hat es uns aber auch leicht gemacht“, räumte Grebe ein, „sie war nur mit einem kleinen Aufgebot gekommen.“ Die gastgebenden Rotenburger wussten: Wenn sie ein hohes Tempo vorlegen und dieses durchhalten, werden den Gästen wegen fehlender Wechselmöglichkeiten die Kräfte schwinden. Und so kam es auch.

Doch ohne jede Gegenwehr ließen sich die Spieler von WHO-Coach Peter Fäcke auch nicht abschütteln. Bis zur 15. Minute – es stand 8:7 – hielten sie Anschluss. Auch in der 21. Minute betrug der Vorsprung der TGR II lediglich zwei Tore (12:10), was Stefan Grebe zu einer Auszeit veranlasste.

Die Folge: Bis zur Pause zog der Favorit auf 19:12 davon und legte im zweiten Durchgang sofort zwei weitere Treffer zum 21:12 nach. Am Schluss lagen elf Tore zwischen beiden Teams. Das lag nicht zuletzt an den drei starken Keepern der Hausherren. Jan Schuster ragte aus diesem Trio noch heraus. Für die TGR-Reserve steht am nächsten Samstag das Gipfeltreffen bei der TSG Bad Sooden-Allendorf an.   twa/red

TG Rotenburg II:Brandau, J. Schuster, Pankiewicz - Belfi, Malsch (6), P. Schuster, Bämpfer (3), Kutscher (1), Günther (9), Holl (2), Groth (3), Schuhmann (1), Gerlich (3), Reyer (9) HSG Werra WHO II: Mosebach - Nitsche (5), Leyendecker (2), Bachmann (1), Fäcke jun., Börner (4), Danz (3), Heß (5/1), Keil, Streckhardt (6/2)

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