Handball: Werra WHO erwartet den Zweiten 

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Steht am Samstag wieder zur Verfügung: Robin Schneider.

Obersuhl. Handball-Landesligist HSG Werra WHO bestreitet am Samstag das nächste Heimspiel. Gegner in der Großsporthalle in Obersuhl ist Fuldatal, Beginn: 17.30 Uhr.

Die beiden Kontrahenten trennen Welten. Die Begegnung hält dem Vergleich zwischen David und Goliath stand. Das Schlusslicht – es hat nach dem Sieg gegen Twistetal vor knapp vier Wochen zwei Pluspunkte und damit fünf Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz – trifft auf den Tabellenzweiten. Also kein Gegner, gegen den aus Sicht der Werra WHO unbedingt eine große Überraschung zu erwarten wäre. Auch Jörg Fischer weiß, dass es aus Sicht eines Aufsteigers vermessen wäre, von einem Sieg zu träumen. „Es ist ein dicker Brocken, der da vor uns liegt. Wir stellen uns aber auch dieser Herausforderung“, sagt der Trainer.

Seine Stimme klingt ein wenig trotzig, als er fortfährt: „Wir werden Fuldatal das Feld nicht kampflos preisgeben.“

Fischers Blick geht zurück auf die letzte Auswärtsniederlage bei der HSG Baunatal, die mit 14 Toren Unterschied sehr heftig ausfiel. „Ein bisschen täuscht das über die ersten 40 Minuten hinweg. Da haben wir gut mitgehalten, zur Pause geführt.“ Fuldatal aber sei noch ein ganz anderes Kaliber. „Es ist eine Mannschaft, die richtig gut Handball spielen kann. Sie verfügt über eine starke, aggressive Abwehr und schnelle Konterspieler.“

Die Stärken von Fuldatal bekam schon der TV Hersfeld in seinem zweiten Heimspiel zu spüren als er in der zweiten Hälfte im Angriff zu viele Bälle vergab und damit in einen Konter nach dem anderen lief und sang- und klanglos mit 22:31 unterlag.

Doch Bangemachen gilt nicht. Fischer weiß, dass seine Mannschaft sich in einigen Teilbereichen trotz der zuletzt schwachen Resultate gesteigert hat. Weil jetzt starke Gegner kommen, können Lerneffekte helfen, im kommenden Jahr einige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.

Zum Personellen: Dusan Duric wird ausfallen, ansonstne kann die WHO mit voller Kapelle spielen. Hermann Bach ist dabei, und auch Robin Schneider ist aus dem Urlaub zurück.

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