Handball: Werra WHO erwartet Hünfeld 

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Nebojsa Raljic nimmt Maß: Gegen Fuldatal/Wolfsanger gelangen ihm vier Tore. Das Bild zeigt ihn im Heimspiel gegen Rotenburg.

Obersuhl. Zwölfter Versuch: Handball-Landesliga-Aufsteiger HSG Werra WHO will den zweiten Sieg einfahren. Gegner am Samstag ist Oberliga-Absteiger Hünfeld, Beginn 19 Uhr. 

Anwurf in der Großsporthalle Obersuhl ist am Samstag um 19 Uhr.

Die Lage

Platz 14, fünf Punkte Rückstand auf den Vorletzten – bei der HSG Werra WHO sind sie Realisten. „Wir sehen ja, wo wir stehen“, sagt Trainer Jörg Fischer. „Die Situation ist gefährlich. Die Jungs haben alle verstanden: Das ist eben Landesliga hier. Ohne Topleistung an jedem Wochenende ist da nichts zu holen.“ Trotzdem pocht der Coach darauf, dass die Grundstimmung in der Mannschaft gut ist.

Das Spiel vorher

Erste Halbzeit pfui, zweite Halbzeit nicht hui, aber so lala – das war beim 24:32 gegen Fuldatal/Wolfsanger mal wieder das Problem der WHO. „Nicht erklärbar“, sagt Trainer Fischer. „Die Mannschaft gerät zwei oder drei Tore in Rückstand und kommt dadurch total aus dem Konzept. Nach einer Viertelstunde ist die Situation verdaut – und der Gegner oft weggezogen.“ Wichtig sei, Konstanz ins Spiel zu bekommen und die über 60 Minuten zu halten.

Der Gegner

Hünfeld ist Oberliga-Absteiger – und damit eigentlich ein Anwärter auf einen Spitzenplatz, aber lediglich Sechster, blieb zuletzt vier Partien lang sieglos. Stützen des Teams sind Torwart Christian Krätzig und Routinier Felix Kircher, an guten Tagen Männer, die ein Spiel entscheiden können. Ebenfalls bekannt im Kreis: Kevin Houston, einst beim TV Hersfeld und bei Eitra/Oberhaun. Und natürlich: Trainer Jonggi Pasaribu, in der Vorbereitung zur vergangenen Spielzeit kurzzeitig Trainer der WHO. Die Trennung kam noch vor dem Saisonauftakt.

Das Personal

Fischer hofft, dass sein Kader vollzählig ist – „es besteht immer die Gefahr, dass um diese Zeit eine Erkältungswelle dazwischenkommt.“

Schon seit Längerem nicht mehr im Kader ist Petar Cutura, der Rückraum-Neuzugang vom bergischen Oberligisten Derschlag. „Der Klub hat die Reißleine gezogen und sich von ihm getrennt“, erklärt Fischer. Zu unterschiedlich seien beiderseits die Vorstellungen gewesen. Cutura spielte nur zweimal für die WHO (vier Tore).

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