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TVH triumphiert in Hünfeld

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Brutal: Für dieses Foul an Hersfelds Youngster Lasse Reinhardt (in Weiß) sah der Hünfelder Jannik Bachus schon nach zwölf Minuten folgerichtig die Blaue Karte, die eine Sperre nach sich ziehen wird. © Friedhelm Eyert

Der TV Hersfeld hat eine weitere Reifeprüfung bestanden: Deutlich mit 41:28 (17:14) setzten sich die Hersfelder im Nachbarschaftsduell der Handball-Landesliga in Hünfeld durch.

Die Gäste profitierten von der Blauen Karte (die eine Sperre nach sich ziehen wird) gegen Hünfelds Bachus nach 16 Minuten, der Lasse Reinhardt brutal im Gesicht traf, sowie vom verletzungsbedingten Ausscheiden des Spielmachers Felix Kircher, der nach 20 Minuten umgeknickt war.

Die Zuschauer in der gut gefüllten Hünfelder Kreissporthalle sahen eine erste Halbzeit, in der Hünfeld der spielerischen Dominanz des TVH alle erlaubten und unerlaubten Mittel entgegen warf. Nach 27 Minuten - beim 14:12 - führten die Gäste erstmals mit zwei Toren Unterschied. Mit 17:14 ging´s in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel aber, da gab der Gast Gas. Andi Krause, die überragenden Youngster Jonas Rübenstahl (neun Treffer) und Jannis Deppe (zehn Treffer) stellten schnell auf 20:14. Danach gab sich der TVH gegen den dezimierten Gastgeber äußerst souverän, stellte um den hervorragenden Torhüter Tobias Kretz und später Niklas Wasem eine starke Abwehr und sprühte im Angriff vor Spielfreude.

„Oh, wie ist das schön“, sangen mindestens 80 mitgereiste Hersfelder Fans in den Schlussminuten, als Rückkehrer Fabian Deppe der 40. Treffer gelungen war, Der Rest war Jubel.

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