Handball-Landesliga: Nur ein Treffer fehlt dem TVH in Ihringshausen

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Andreas Krause gelangen neun Treffer für den TVH. 

Fuldatal – Es hat nicht ganz gereicht: Der TV Hersfeld musste beim Tabellenzweiten der Handball-Landesliga, der HSG Fuldatal/Wolfsanger, eine 23:24 (12:15)-Niederlage hinnehmen.

In der Defensive standen die Gäste gut, doch im Spiel nach vorn gab es zu viele Ungenauigkeiten und Fehler. „Es war schade“, meinte Hersfelds Trainer Matthias Deppe. „Wir haben Fuldatal zwar bei 24 Toren gehalten, aber selbst zu wenige gemacht.“ Mit technischen Fehlern, vertendelten Bällen und unsauberen Pässen machten sich die Hersfelder zum Teil selbst das Leben schwer – dazu kam der ein oder andere Pfostentreffer. Auch acht Sekunden vor Schluss kamen die Gäste noch mal in Ballbesitz, doch der letzte Wurf ging knapp drüber.

„Die Chancen waren auch vorher schon da“, wollte es Deppe aber nicht an dieser letzten Möglichkeit festmachen. „Du musst 27, 28 Tore machen, um das Spiel hier zu gewinnen.“ Fuldatal/Wolfsanger lag über weite Teile des ersten Durchgangs mit ein bis zwei Toren vorne Hersfeld glich zwischenzeitlich immer wieder aus. Erst kurz vor der Pause setzten sich die Nordhessen erstmals mit drei Toren auf 14:11 ab (26. Minute) und nahmen diesen Vorsprung auch mit in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel blieb die HSG weiter mit bis zu vier Toren vorn. Zwischen der 54. und 58. Minute kämpften sich die Hersfelder aber durch Tore von Andreas Krause, Mark Petersen und Lasse Reinhardt von 20:24 auf 23:24 ran. Beide Teams nahmen in der Schlussphase noch mal eine Auszeit. Der Ausgleich für Hersfeld aber fiel nicht mehr. „Ich bin weder zufrieden noch unzufrieden“, meinte Deppe am Ende. Auf der einen Seite war es eine klare Steigerung zum Hinspiel, das Fuldatal/Wolfsanger 31:22 gewonnen hatte, auf der anderen Seite waren noch zu viele Fehler im Spiel. Bester Hersfelder Schütze war einmal mehr Andreas Krause mit neun Toren.  rg/hex

Hersfeld: Kretz, Wasem - Deppe (1), Rübenstahl, M. Krause (1), Förtsch, Räther, Remenskik, Petersen (7), Wiegel, Reinhardt (4), Krause (9), Matthiessen, Schott (1).

SR: Hildebrand/Loll - Z: 150.

Zeitstrafen: 6:6 Minuten

Siebenmeter: 6/5 - 3:3

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