Handball-Bezirksoberliga: WHO startet mit Spitzenspiel

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Erwartet einiges von seiner Mannschaft: Trainer Jörg Fischer will mit der HSG Werra WHO nach dem Abstieg gleich wieder angreifen. 

Gleich zu Saisonbeginn hat der Absteiger aus der Handball-Landesliga, HSG Werra WHO, eine schwere Aufgabe: Der TSV Ost-Mosheim stellt sich am Samstag (18 Uhr) in Heringen vor.

WHO-Trainer Jörg Fischer ist überzeugt, dass es einen heißen Tanz geben wird. „Ich erwarte eine äußerst spannende und hochinteressante Saison, in der ich keinen klaren Favorit ausmachen kann. Natürlich wollen wir selbst eine gute Rolle spielen, das wollen aber andere Teams auch“, sagt Fischer. „Ost-/Mosheim und die zweiten Mannschaften von Gensungen, der TG Rotenburg und vor allem vom TV Hersfeld werden sicher eine ganz gewichtige Rolle spielen.“

Sein Team sieht er, mit Abstrichen, gut aufgestellt. Abstriche bedeuten der Verlust der Rückraumspieler Antonio Jelusic und Hermann Bach sowie die nach Verletzungen noch nicht einsatzbereiten Leistungsträger Sebastian Wolf und Florian „Socke“ Strümpf. Positiv sieht er die Verpflichtungen von Matthias Lotz und Felix Abad, die als gestandene Spieler gut ins bestehende Gefüge passen. Ein Gefüge, das über viele Jahre zusammen spielt und daher homogen und eingespielt auftreten wird. Gerne hätte Fischer noch einen echten „Shooter“ im Rückraum. Ob der slowakische Neuzugang Bandri hier helfen kann, muss sich zeigen. Zwar gibt es noch Gespräche mit Spielern, ebenso wie für die vakante Stelle des sportlichen Leiters.

Fischer setzt zunächst aber auf die jungen Spieler, die neu dazugestoßen sind, wie Felix Schneider, Keil, Werner und Witzel. „Aber auch hier brauchen wir Geduld, das sind Zukunfts-Optionen“. Eine neue Option ist dafür wieder die Heringer Großsporthalle, die nach dem über die Maßen langen Umbau wieder als Spielort zur Verfügung steht. Neue Spielzeit ist hier wie auch in Obersuhl zukünftig 18 Uhr.

Von Michael W.Rimkus

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