Handball-Bezirksoberliga: TVH-Reserve kann aus dem Vollen schöpfen

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Szene aus dem Hinspiel: Antonio Spahic (links) von Landeck/Hauneck gegen Hersfelds Peter Köpke. 

Bad Hersfeld – Großes Augenmerk liegt an diesem Sonntag auf dem Derby in der Handball-Bezirksoberliga der Männer, wenn der TV Hersfeld II die HSG Landeck/Hauneck empfängt.

Männer

TV Hersfeld II - HSG Landeck/Hauneck (Sonntag, 17 Uhr, Hinspiel: 25:24). Ein interessantes Spiel wird die Zuschauer in der Geistalhalle am Sonntag erwarten, wenn es zum Derby zwischen dem TVH II und der HSG Landeck/Hauneck kommt.

„Wir haben die Niederlage von letzter Woche analysiert und wollen in diesem Spiel zeigen, dass wir es besser können. Landeck/Hauneck muss aus dem Hinspiel noch was gut machen, da sie nicht mit dieser Niederlage gerechnet hatten. Aber Geheimnisse gibt es in diesem Derby nicht, da man sich gut kennt und über die Stärken und Schwächen des Gegners Bescheid weiß“, sagte TVH-Trainer Kai Hüter.

Sein Gegenüber Jörg Ruppel meint: „Wir müssen unsere Chancen besser nutzen, sonst wird es schwer für uns. Die Abwehr muss sich auch steigern, um den gegnerischen Rückraum in Griff zu bekommen. In erster Linie ist es das Ziel, uns auf das eigene Spiel zu konzentrieren. Das heißt, dass die Fehler verringert werden müssen und die Spieler sich nicht von der Hektik des Derbys anstecken lassen.“ Da bei seiner Mannschaft höchstwahrscheinlich Spieler aus unterschiedlichen Gründen fehlen werden, schiebt er die Favoritenrolle dem TV Hersfeld zu. Damit könnte er richtig liegen, da Hüter aus dem Vollen schöpfen kann und sogar Spieler pausieren lassen muss.

Frauen

HSG Landeck/Hauneck - FSG Körle/Guxhagen II (Sonntag, 15 Uhr, Waldhessenhalle, Hinspiel: 22:29). Mit der Reserve des Landesligisten Körle/Guxhagen kommt am Sonntagnachmittag ein Gegner in die Waldhessenhalle, der oft auf Spielerinnen seiner ersten Mannschaft zurückgreift. „Egal mit welcher Mannschaft die FSG antreten wird, wir müssen an die gute Leistung aus der ersten Halbzeit des letzten Spieles anknüpfen“, sagt HSG-Trainer Hans-Georg Bock.

„Dabei müssen wir aggressiv in der Abwehr arbeiten und einen schnellen Ball nach vorne spielen. Die Anzahl der Fehler muss minimiert werden und die Spielerinnen müssen die Konzentration über die gesamte Spielzeit halten.“ Dieses Mal kann er auf die Jugendspielerinnen zurückgreifen, sodass die Chancen auf einen Punktgewinn gut stehen.

Von Peter Fäcke

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