Handball-Bezirksoberliga: Schwere Aufgaben warten auf die Teams aus dem Kreis

Tabellenführer TVH vor Topspiel in Reichensachsen 

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Ja, was ist denn hier los? Unser Foto zeigt Luisa Teichmann (links) vom TV Hersfeld im Kampf um den Ball mit Lisa-Marie Trender von der HSG Werra WHO.

Hersfeld-Rotenburg. Die Bezirksoberliga-Handballerinnen des TV Hersfeld reisen am Sonntag als Tabellenführer zum Topspiel zum SV Reichensachsen. Die HSG Werra WHO dürfte wohl auch im Heimspiel gegen den Dritten aus Fulda nicht ihre ersten Punkte in dieser Saison holen.

SV Reichensachsen - TV Hersfeld (Sonntag, 16.30 Uhr, Hinspiel: 22:22). Zum Tabellendritten geht die Reise der Mannschaft von Trainerin Sabine Teichmann. Sie erwartet beim Spitzenspiel eine brechend volle Halle in Reichensachsen. „Dort wird es zur Sache gehen, doch wir fahren guter Dinge zu dem Spiel. Die Spielerinnen dürfen sich von der Atmosphäre in der Halle nicht beeindrucken lassen und müssen konzentriert zur Sache gehen“, sagt sie.

Teichmann vermutet, dass die Tagesform über den Ausgang des Spiels entscheiden wird. Doch sie hat großes Vertrauen in die Fähigkeiten ihrer Mannschaft. „Ich weiß, was meine Spielerinnen leisten können. Daher fahren wir gelassen dorthin“, stellt sie klar. „In dieser Klasse ist alles möglich und es kann noch so viel passieren, da alle Aufstiegskandidaten noch gegeneinander antreten müssen. Da darf man sich keine Ausrutscher leisten, ansonsten hat man keine Chance mehr, den Aufstieg zu schaffen“, sagt Teichmann. Beim TVH sind noch einige Spielerinnen durch eine Grippe geschwächt, doch die Trainerin hofft, dass sie rechtzeitig für das Topspiel fit werden.

HSG Landeck/Hauneck - ESG Datterode/Röhrda (Samstag, 17 Uhr, Waldhessenhalle, Hinspiel: 18:32).  Auf seinen gesamten Mannschaftskader kann HSG-Trainer Hans-Georg Bock im ersten Heimspiel des Jahres zurückgreifen. „Unsere Aufgabe wird es sein, das Tempo über die gesamte Spielzeit hochzuhalten und unsere Chancen konsequent zu nutzen“, sagt Bock. Die HSG soll aus einer kompakten Abwehr nach vorn spielen und über Kampf und Einsatz rechtzeitig den Spielrhythmus finden, wünscht sich der Coach. Da Bock auf die flinken Jugendspielerinnen zurückgreifen kann, erhofft er sich, einfache Tore über den Gegenstoß zu erzielen.

HSG Werra WHO - FSG Fulda/Petersberg (Samstag, 19.45 Uhr, Heringen, Hinspiel: 16:35).  Gegen den nächsten Aufstiegskandidaten geht es für die Spielgemeinschaft aus dem Werratal, wenn sie am Samstag gegen Fulda/Petersberg und damit den stärksten Angriff der Liga antreten muss. Dabei trifft die WHO mit dem Tabellenzweiten auf eine junge Mannschaft aus der Domstadt, die über ein schnelles Angriffsspiel verfügt. Ziel der Gastgeberinnen muss es sein, sich auf ihr eigenes Spiel zu konzentrieren und die Anzahl der technischen Fehler zu verringern. Sonst droht wie im Hinspiel ein Debakel. (pf)

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