Handball: Aufsteiger TVH geht vorsichtig in die Saison

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Zwei von drei Neuen: Landesligist TV Hersfeld hat sich mit Lisa Marie Trender (links) und der erfahrenen Katrin Maronn verstärkt.

Bad Hersfeld. Die Handballerinnen des TV Hersfeld starten am Sonntag, 17 Uhr, beim TuSpo Waldau in die Saison. Beim Landesliga-Rückkehrer  gibt man sich zurückhaltend.

Die Vorbereitung

Verlief laut Trainerin Sabine Teichmann voll nach Plan. Auf eine erste Trainingsphase direkt im Anschluss an die vergangene Saison folgten fünf Wochen Pause, um dann in Phase zwei zu starten. Zuletzt standen drei bis vier Einheiten pro Woche auf dem Programm. „Es ziehen alle sehr gut mit“, sagt Teichmann, „mit der Vorbereitung bin ich sehr zufrieden.“ Froh ist die Trainerin, dass zu Saisonbeginn vermutlich alle Spielerinnen fit sein werden – Anna-Lena Hoffelner hatte sich das Knie verdreht, ist aber inzwischen wieder im Training.

Der Kader

Drei Neuzugänge stehen beim TVH auf dem offiziellen Meldebogen: Anna-Maria Löffler und Lisa-Marie Trender kamen von der HSG Werra WHO, Katrin Maronn hat zuletzt für die HSG Landeck/Hauneck gespielt. Trender, die auf vielen Positionen eingesetzt werden kann, und die erfahrene Maronn bieten auf dem Feld zwei weitere Optionen – was laut Teichmann von Vorteil ist, „um einfach auch ein bisschen variabel zu sein“. Mit Löffler steht der Trainerin außerdem eine weitere Torfrau zur Verfügung, da Lara Neugebauer in dieser Saison vorwiegend in der A-Jugend zum Einsatz kommen soll.

Stärken und Schwächen

„Wir sind keine Mannschaft, die sehr wurfkräftig ist und das wird uns in der Landesliga auch zu schaffen machen“, meint die Trainerin. Statt zu hadern, will sie sich lieber auf die Stärken konzentrieren. „Wir sind eine eher kleine, aber schnelle Mannschaft“, sagt sie. „Wir wollen schnellen Handball spielen und über schnelle Tore kommen, ansonsten würden wir uns vorne aufreiben.“ Genau das wird daher auch eifrig trainiert: Über Tempo-Gegenstöße und eine schnelle Mitte sollen Nachteile im Wurf kompensiert werden.

Das Saisonziel

Das Ziel lautet, wie bei Aufsteigern häufig zu hören, zunächst erst einmal „nur“ Klassenerhalt. Zwar könnte die mangelnde Erfahrung ihrer Mädels vielleicht auch ein kleiner Pluspunkt sein, grundsätzlich müsse man aber die ersten Spiele abwarten, sagt Teichmann.

Für die Hersfelderinnen sei es nun erst einmal ein vorsichtiges Herantasten –schließlich hätten viele andere Teams langjährige Erfahrung.

Von Kristina Marth

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