Hallenfußball: Weibliche U16 trat als Zweite im Kreis bei regionalen Titelkämpfen an

Geistals Nachwuchs trumpft auf

Zweiter im Kreis, Teilnehmer der Regionalmeisterschaften: die U16 der JSG Geistal. Mit, oben von links: Betreuer Stefan Klukas, Katharina Reuber, Cira Nierling, Leona Heussner, Johanna Braun, Eyleen Walther, Katharina Keiner, Betreuer Albert Mans. Vorn: Luisa Bolender, Jana Linnemann, Annika Stippich, Paulina Heussner, Maya Volland. Es fehlt Paula Schmidt. Foto: nh

Geistal. Der weibliche Fußball-Nachwuchs der JSG Geistal bewies erneut, dass bei ihm in der jüngeren Vergangenheit einiges entstanden ist. Ein Fundament, das Hoffnung für den Frauenfußball in den nächsten Jahren gibt. Nicht zuletzt ist diese Entwicklung das Verdienst der Betreuer Stefan Klukas, dem „Mister Mädcchenfußball“ im Geistal, und Albert Mans.

Gleich auf zwei Bühnen trat Geistals U16 auf: Nach dem zweiten Platz bei den Kreismeisterschaften in Rotenburg war das Nachwuchsteam bei den Regionalmeisterschaften in Schlitz zu Gast.

Nur ein Gegentor

Mit zwei Teams nahm die JSG Geistal an der Hallenrunde teil. Die erste Vertretung fand in der Vorrunde sehr schnell ihren Rhythmus, starke Laufarbeit und gutes Positionsspiel führten zu einem sicheren mannschaftlichen Auftreten. Mit vier Siegen in vier Spielen und 9:1 Toren schloss Geistal seine Vorrundengruppe als Sieger ab – Lohn war das Erreichen der Endrunde..

Auch Team zwei schlug sich prima. In seinen drei Partien blieb es ohne Niederlage und schied nur wegen der schlechteren Tordifferenz aus. Körperlich waren Geistals Spielerinnen, die schon ein Turnier wenige Stunden zuvor in den Beinen hatten, unterlegen – sie traten fast nur mit jüngeren Kräften der U14 an.

Mit mäßiger Leistung Erster

Keinen guten Tag erwischte Geistals Nachwuchs bei der Endrunde. Was sie zuvor so stark gemacht hatte, das vermochten die Spielerinnen nicht zu wiederholen. Mäßig war ihre Teamleistung; dennoch reichte es in den Gruppenspielen, in denen Gestal ohne Niederlage blieb, zu Rang eins.

Das folgende Überkreuzspiel im Halbfinale ging verloren – Platz zwei bei den Kreismeisterschaften aber berechtigte zur Teilnahme an den regionalen Titelkämpfen.

Übermächtige Konkurrenz

Die fanden in Schlitz statt, und Geistal musste sich mit fast übermächtiger Konkurrenz auseinandersetzen. Die Hessenligisten Lütter und Gläserzell sowie Verbandsligist Pilgerzell waren die Gegner. Nervosität und Respekt konnte Geistal nie so recht ablegen; erst im letzten Spiel gegen Gläserzell traute sich das heimische Team mehr. Sogar die Führung sprang heraus, individuelle Fehler aber führten noch zur Niederlage.

Die kleine Halle in Obergeis bietet nur geringe Trainingsmöglichkeiten, um sich mit diesen Kontrahenten zu messen. Erlebnis und Erfahrungswerte nahm Geistal aber mit – nicht zuletzt gehören Niederlagen gegen diese Gegner zum Lernprozess.

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