Hallenfußball: Hohenroda mag´s zielstrebig

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Robin Rudolph am Ball: Das Foto zeigt ihn im weißen Trikot im Kreisoberliga-Spiel seiner FSG Hohenroda gegen Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain. 

Hohenroda – Die Fußballer der FSG Hohenroda gehen als Titelverteidiger in die Futsal-Kreismeisterschaften, deren Vorrunde am Samstag in Bebra beginnt.

Ein Interview mit FSG-Kicker Robin Rudolph (22), der sich über Futsal, die Aussichten seines Teams und seine persönliche Entwicklung äußert.

Sind Sie eher ein Freund des Futsal oder des herkömmlichen Hallenfußballs?

Eher ein Freund des Herkömmlichen. Früher hat man alles mit einem Schiedsrichter gepfiffen und es gab nicht so viel Durcheinander. Die Schiedsrichter sollten sich einig sein. Funktioniert das, habe ich nichts gegen Futsal. Es wird schnell gespielt und macht Spaß.

Am 2. Februar nimmt die FSG Hohenroda als letztjähriger Meister an der Hessenmeisterschaft teil. Ist das für euch Spieler etwas Besonderes?

Es ist eine Chance, die man nicht so oft bekommt, sich mit Großen zu messen. Ich freue mich darauf.

Was macht die FSG Hohenroda in der Halle aus?

Zuletzt hat alles harmoniert bei uns. Wir haben schnell gespielt, hatten keine einfachen Ballverluste, haben keine unnötigen Dribblings riskiert. Nach vorn – Abschluss – Tor.

Welche Erinnerung haben Sie an die Titelkämpfe im vergangenen Jahr?

Das war schon ein gutes Turnier. Schade ist, dass sich aus unserem Kreis kaum einer dafür interessiert. Beim Endspiel war die Halle fast leer, es kam keine Stimmung auf. Wenn man das mit anderen Turnieren vergleicht, zum Beispiel bei unserem ReserveCup...

Wie sind die Aussichten der FSG Hohenroda, den Titel zu verteidigen?

Im letzten Jahr hatten wir eine gute Mannschaft beisammen. Jetzt sieht es nicht so gut aus. Einige Spieler sind im Urlaub. Die Priorität liegt auf der Serie im Freien.

Wie sieht die Besetzung der FSG aus?

Wir haben einige junge Spieler dabei, wie Julian Suresch, Jörn Rosenthal oder Niels Krüger. Auch Felix Heinemann, Pjeter Nushi und Kilian Krüger machen mit. Philip Mosebach, beide Schleinigs und Johannes Münkel sind dagegen im Urlaub.

Hohenroda misst sich in seiner Vorrundengruppe auch mit Ausbach/Friedewald. Ist das auch in der Halle ein Derby?

Schon, richtig messen kann man sich da aber nicht. Klar haben viele Spieler beider Mannschaften in der A-Jugend zusammen gespielt. Ich freue mich darauf.

Im Freien hat sich die FSG bisher prima verkauft in der Kreisoberliga-Serie. Täuscht der Eindruck?

Nein. Wir haben bisher viele Punkte geholt gegen große Gegner. Und vor allem zu Hause viel mehr Zähler eingefahren als im vergangenen Jahr. Das ist schon ein enormer Schritt.

Was sind die Gründe dafü r?

Unser Trainer Thorsten Heidereich gibt sich sehr viel Mühe. Unsere Gemeinschaft ist super, wir setzen viel auf Einheit, Zusammenhalt und Spaß. Wir sind ’ne relativ junge Truppe und haben Abgänge der letzten Jahre gut aufgefangen. Es hätte kaum einer gedacht, dass es so gut läuft.

Sagt man Hallenfußball in Hohenroda, denkt man zwangsläufig an den ReserveCup. Dem fiebert doch Ende Januar schon jeder entgegen?

Natürlich. Der ReserveCup ist für uns das Haupt-Event des Jahres. Darauf freut man sich das ganze Jahr. Er ist einzigartig. Es geht immer spannend und stimmungsvoll zu. Auch mit so vielen Vereinen.

Zu Ihnen persönlich. Stimmt die Einschätzung, dass Sie es als Stammspieler der Ersten geschafft haben?

Ja. Ich habe die Chance bekommen und sie auch genutzt. Vielleicht ist es auch das Verdienst unseres Trainers, der auf junge Spieler baut. Einsatzzeiten hatte ich ja schon immer, aber der Trainer hat mir immer mehr gegeben, mich motiviert und gestärkt, dass es immer besser wird.

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