Handball-Landesliga: Rumpfteam geht zum Schluss Kraft aus

TGR hält lange gut mit

Nicht belohnt: Anatoli Neufeld leistete ein großes Arbeitspensum. Foto: Walger

landwehrhagen. Die erwartete 21:32 (10:11)-Auswärtsniederlage der Landesliga-Handballer der TG Rotenburg fiel im Ergebnis drastischer aus, als es der Spielverlauf über weite Strecken war. Im Gegenteil: Das Rumpfteam der Gäste hatte eine Leistung gezeigt, auf der sich aufbauen lässt.

Harbusch sehr angetan

Nicht Uwe Mäusgeier, sondern Ottmar Harbusch vertrat den gesperrten Spielertrainer Mirza Fitozovic diesmal auf der Bank. Lange Zeit war der Sportliche Leiter der TGR sehr angetan von der Leistung seiner Mannschaft: „In der ersten Halbzeit haben die Jungs meine Erwartungen noch übertroffen. Doch natürlich war es mit unserer heutigen Besetzung schwierig, deren große Deckung zu knacken.“

Hünenhafte Gegner

Gegen die hünenhaften Sven Hinz und den reaktivierten Andreas Velmete gab es für Sören Hein, Martin Harbusch und Martin Denk kaum ein Durchkommen – wenn doch, dann nur unter großem Aufwand. „Wir sind per Parallelstoß das eine oder andere Mal zum Erfolg gekommen, mussten uns aber jedes Tor sehr hart erarbeiten“, fühlte der ehemalige Rückraumspieler Ottmar Harbusch mit seinen Nachfolgern.

Ähnlich groß war der Kräfteverschleiß in der 5:1-Deckung, in der der vorgezogene Anatoli Neufeld sein Möglichstes tat, den Spielfluss des zuletzt so erfolgsverwöhnten Gegners zu stören. Trotz einer 6:3-Führung nach einer Viertelstunde konnte sich Landwehrhagen auch lange nicht entscheidend absetzen. Angesichts des dünn besetzten Kaders der TGR, die noch einige hundertprozentige Chancen ausgelassen hatte, war der knappe 10:11-Pausenrückstand schon eine große Überraschung.

„Diese paar Tore mehr hätten wir allerdings gut gebrauchen können, denn es war klar, dass sich der Kräfteverschleiß bemerkbar machen würde“, wusste der Aushilfs-Coach Harbusch. Da konnte der erneut hervorragend aufgelegte Manuel Mundorf seinen Kasten noch so gekonnt vernageln. Nach einer Dreiviertelstunde und einer Aufholjagd von 12;17 bis auf 17:19 waren auch die letzten Rotenburger Kraftreserven aufgebraucht.

Endspurt der HSG

Sichtlich erleichtert setzte sich der HSC somit doch noch standesgemäß ab. Am Ende feierte sie einen verdienten, wenn auch zu hohen Erfolg.

TG Rotenburg: Palme, Ziegler, Mundorf – Hein (3), Harbusch (6/3), C. Denk (4), Holl (2), Ruppel (1), Ebenhoch (2), M. Denk (1/1), Golkowski (1), Neufeld (1)

SR: Rüspeler/Wächtershäuser (Kleenheim)

Von Andreas Köhler

Quelle: HNA

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