Haarige Hausaufgaben für den FSV Hohe Luft

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Treibt sein Team an: Tobias Habryka vom FSV Hohe Luft. 

Bad Hersfeld. Wenn das keine Herausforderung ist: Die Fußballer des FSV Hohe Luft sehen sich am Wochenende in der Kreisliga A1 zwei knackigen Heimspielen gegenüber.

Am Freitag ist die SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz zu Gast (Anstoß 18.30 Uhr) – am Sonntag präsentiert sich der aktuelle Spitzenreiter Gudegrund/Konnefeld (15 Uhr).

Auch Tobias Habryka, neben Denis Voth Teil des Spierlertrainer-Duos des FSV, bringt beiden Kontrahenten Wertschätzung entgegen. „Wir spielen gegen zwei gestandene A-Ligisten, die in den vergangenen Jahren immer vorn gestanden haben in dieser Klasse“, sagt der 31-Jährige. „Ich denke auch“, fügt Habryka an, dass unsere beiden Gegner auch am Ende vorn dabei sein werden.“

Drei gegen Sechs

Um die Situation in Zahlen zu verdeutlichen: Der gastgebende Dritte der Tabelle – in der die ersten sieben Mannschaften bei unterschiedlicher Anzahl ihrer Spiele nur drei Punkte voneinander getrennt sind – trifft heute auf den Sechsten. Nentershausen/Weißenhasel/Solz ist für seine offensive Stärke bekannt, und der FSV tut gut daran, eine ähnlich starke kämpferische Leistung als Mannschaft zu zeigen wie beim 3:1-Sieg in Untergeis. Ausgerechnet vor diesen Duellen hat der FSV mit Personalproblemen zu kämpfen. „Es fehlen fünf Spieler“, erklärt Habryka, „doch Reservisten oder die, die sonst eher weniger Spielanteile haben, rücken nach. Und sie empfehlen sich. Wie jetzt zwei A-Jugendliche und ein 18-Jähriger.“

Was für Hohe Luft spricht

Es spricht einiges für den FSV Hohe Luft. „Wir haben die letzten Spiele ordentlich bestritten, Einstellung und Ergebnisse haben gepasst, die Stimmung ist gut.“ Und es fällt auf, dass Habryka in neuer Rolle noch einmal Verantwortung übernimmt. „So fit war ich schon lange nicht mehr“, sprudelt es aus ihm heraus, „durch mein Amt als Spielertrainer habe ich bisher jede Einheit mitgenommen. Das kommt mir zugute“.

Er besitzt genügend Ehrgeiz. Das verdeutlicht seine abschließende Aussage. „Wir haben zwei Heimspiele. Und da wollen wir einiges mitnehmen.“ Frischer Wind beim FSV, der dem Kreisoberliga-Absteiger guttut.

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