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ESV Hönebach tritt beim SV Großenlüder an

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Von: Alicia Kreth

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Unter den Augen seines Trainer Tino Jäger (links) kämpft der Hönebacher Kevin Kunze (in Blau) mit Großenlüders Niklas Zacher um den Ball, Fußball, ESV Hönebach
Szene aus dem Hinspiel: Unter den Augen seines Trainer Tino Jäger (links) kämpft der Hönebacher Kevin Kunze (in Blau) mit Großenlüders Niklas Zacher um den Ball. © Stefan Kost-Siepl

Nach der coronabedingten Absage am vergangenen Wochenende reisen die Fußballer des ESV Hönebach in der Gruppenliga-Aufstiegsrunde am Samstag zum SV Großenlüder. Anpfiff ist um 16 Uhr.

Hönebach – Trainer Tino Jäger ist zuversichtlich und gibt sich selbstbewusst, auch wenn hinter dem Kader des ESV aktuell noch ein großes Fragezeichen steht. Fünf Corona-Fälle sowie einen krankheitsbedingten Ausfall gab es vor dem vergangenen Wochenende, weshalb das Heimspiel gegen die SG Schlüchtern abgesagt werden musste. Diese Partie soll nun am Mittwoch, 25. Mai, um 19.30 Uhr auf dem Sportplatz an der Autobahn in Hönebach nachgeholt werden.

Vor dem Auswärtsspiel in Großenlüder sieht die Lage schon etwas besser aus. Zwei Spieler sind wieder genesen, der Rest könne sich ab heute freitesten – vorausgesetzt der Gesundheitszustand lässt dies zu. Doch Tino Jäger warnt vor übertriebenem Ehrgeiz: „Für mich ist wichtig, dass wir nichts riskieren. Wenn mir jemand sagt, dass er nicht fit ist, dann höre ich auf den Spieler. Wir sind nicht gezwungen, irgendein Risiko einzugehen“, betont der ESV-Trainer. „Ich hoffe das Beste. Wie der Leistungsstand bei den Rückkehrern ist, ist hypothetisch.“

Trotz der Widrigkeiten ist Jäger aber guter Dinge für das Rückspiel in Großenlüder. Denn das Hinspiel vor knapp sechs Wochen entschieden die Hönebacher dank des späten Treffers von Tim Kleinschmidt in der 87. Minute mit 1:0 für sich. Damals agierte die Jäger-Elf in der kompletten zweiten Hälfte in Überzahl, da Großenlüders Keeper Marvin Mohr nach einem Schubser fast mit dem Pausenpfiff die Rote Karte sah.

Etwas Zählbares soll auch am Samstag nach den 90 Minuten für den ESV herausspringen: „Das Ziel ist es, dass wir dort punkten“, sagt Jäger. „Wenn wir hinten kaum etwas zulassen, was das Ziel sein muss, dann weiß ich – so viel Selbstrauen haben wir, werden wir zu unseren Chancen kommen.“

Ebenso weiß Hönebachs Trainer aber auch von den Qualitäten des Gegners, bei dem durch den 3:1-Erfolg bei der SG Eiterfeld/Leimbach am vergangenen Wochenende eine gewisse Euphorie wieder zurück ist. „Schon bei uns hat mir Großenlüder sehr gut gefallen. Sie arbeiten absolut strukturiert. Jeder weiß, was er zu tun hat“, erklärt Jäger und warnt vor allem vor den gefährlichen Standards. „Da müssen wir Obacht geben und nicht zu viele Ecken und Freistöße produzieren, denn da sind sie gefährlich.“

(Alicia Kreth)

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