Rotenburg und die Hessen sind die Favoriten

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Schwere Gruppe: Niederaula/Kerspenhausen (in Weiß Niederaulas Dominik Orth) bekommt es mit den Finalisten von 2017 zu tun.

Bebra. Kann die SG Rotenburg/Lispenhausen den dritten Sieg in Folge bei den dritten Futsal-Senioren-Hallenkreismeisterschaften in der Bebraer Großsporthalle am Sonntag, 21. Januar, feiern oder gelingt dem zweimaligen Endspielgegner SG Mecklar/Meckbach/Reilos endlich der große Wurf? Oder gibt es einen Überraschungssieger?

Viel wird daran liegen, welchen Stellenwert die einzelnen Teams den Meisterschaften beimessen. „Max Iwers wird zur Stärkung der Offensive wohl dabei sein. Die Defensive hat gut gestanden, da ist eine Alternative nicht unbedingt nötig“, kündigt Rotenburgs Trainer Steffen Oelschläger an. Am Samstag hat man zwar Trainingsauftakt für die Rückrunde, wird diesen aber wegen der Finalteilnahme dosiert angehen. „Wir wollen was reißen und werden uns unter der Woche noch einmal in der Halle treffen“, unterstreicht Torjäger Steffen Kanngießer seine und die Ambitionen seiner Mitstreiter. In der Staffel eins trifft man auf den zweimaligen Finalgegner SG Mecklar/Meckbach/Reilos, der bereits in der Vorrunde einen feinen Hallenkick zelebrierte und eindrucksvoll unter Beweis stellte, dass mit ihm auf jeden Fall zu rechnen ist. Auch die SG Niederaula/Kerspenhausen wird sich stärker als in der Vorrunde präsentieren. „Wünsch dir war ist bei uns vorbei“, nimmt Coach Volker Zettl seine Elf in die Pflicht. Steigern muss sich der Kreisoberligist FSG Hohenroda, der eine eher durchwachsene Vorrunde hinlegte. Aufhorchen ließen die beiden A-Ligisten TSV Herfa und SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz.

Interessante Gruppe zwei

Auch die Zusammensetzung der zweiten Gruppe verspricht Spannung, zumal hier die beiden Lokalmatadoren FSG Bebra und Real Español Bebra aufeinandertreffen. Schwergewichte und damit Favoriten sind hier Gruppenligist SG Aulatal und Kreisoberliga-Tabellenführer SG Hessen/SpVgg. So haben die Hessen eine makellose Vorrundenbilanz (13:1 Tore und 15 Punkte) hingelegt. Und auch der FSV Hohe Luft rechnet sich etwas aus. „Es war ein schönes Gefühl, auch mal wieder zu gewinnen“, gab Trainer Uwe Stückrath nach der für seine Elf durchaus erfolgreiche Vorrunde zu Protokoll. Besonders Spaß habe ihm Rezan Demir (19) gemacht, der allerdings zu ballverliebt agierte. „Wir setzen uns keine Ziele, warten ab wie weit wir kommen. Spaß haben und weiter Selbstvertrauen tanken“, gibt Stückrath als Marschroute aus.

Die zwölf Teams spielen in den beiden Gruppen die Halbfinalisten aus. Die Endspiele beginnen gegen 16.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Neben den Siegerpokalen für die ersten sechs Teams, gibt es für alle Endrundenteilnehmer einen Ball von der Sparkasse Hersfeld-Rotenburg. Außerdem landet der Wanderpokal von Ford-Krapf aus Bebra für ein Jahr in die Vitrine des neuen Futsal-Hallenkreismeisters.

Von Thomas Becker

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