Handball-Landesligist TV Hersfeld erwartet Samstag den Tabellenelften Zwehren

Gegner nicht unterschätzen

TVH-Trainer Dragos Negovan (links) erhebt mahnend bei einer Auszeit seinen Zeigefinger. Den nächsten Gegner Zwehren darf sein Team nicht unterschätzen. Die Spieler Christian Mudrak (rechts) und Marc Förtsch (Mitte) hören dem Coach aufmerksam zu. Foto: Eyert/Ar

Bad Hersfeld. Auch das zweite Spiel im neuen Jahr ist ein Heimspiel: Die Handballer des TV Hersfeld erwarten am Samstag die HSG Zwehren (Beginn 18.30 Uhr) in der Bad Hersfelder Geistalhalle. Die Zeichen für einen weiteren Sieg nach dem erfolgreichen Auftakt am vergangenen Wochenende stehen gut.

DIE AUSGANGSLAGE

Nach dem 34:29 gegen den Zwölften Hofgeismar/Grebenstein ist der TV Hersfeld erneut der große Favorit. Einen Sieg – und nichts anderes erwartet der TVH-Anhang vom Tabellenfünften, der mit 18:10-Punkten im Plan liegt. Die HSG Zwehren hat als Elfter, also derzeit der Rang vor der Abstiegszone, nur fünf Zähler auf der Habenseite. Aber: Einer dieser fünf Punkte resultiert aus dem 26:26-Remis zum Saisonauftakt gegen die Hersfelder. Weitere Siege gab es für Zwehren bei Schlusslicht Wanfried sowie gegen den Zwölften Wolfsanger.

SO WAR DAS HINSPIEL

Zwehren überraschte die Hersfelder damals zum Saisonauftakt, hatte den Sieg dicht vor der Nase. Denn die Kasseler führten bis in die Schlussphase hinein, anfangs sogar teilweise mit vier oder fünf Toren. Dass der TV Hersfeld noch einen Punkt entführte, hatte er vor allem seinem unbändigen Kampfgeist zu verdanken. Die Hersfelder hatten bereits in dieser Partie schon zahlreiche klarste Möglichkeiten ausgelassen. Dieses Manko begleitete die Hersfelder auch am Samstag gegen Hofgeismar/Grebenstein.

Gleich reihenweise wurden beste Chancen, neben Tempogegenstößen auch Siebenmeter, ausgelassen. Die Zwehrener dagegen unterlagen mit 33:37 am vergangenen Landesligaspieltag beim Nachbarn HSG Baunatal. Für Zwehrens Trainer Harald Meißner war die Abwehrarbeit viel zu schwach: „Wir haben uns selbst im Weg gestanden.“

DAS SAGT DER TRAINER

Hersfelds Dragos Negovan hat nicht nur die magere Chancenverwertung gegen Hofgeismar am Dienstag im Training angesprochen, sondern auch die mangelnde Aggressivität der Mannschaft ab der 40. Minute. Deswegen gelang es den Gästen, einen Zehn-Tore-Rückstand auf fünf zu verkürzen. „Das darf uns nicht noch einmal passieren“, sagt der TVH-Trainer. Er verlangt volle Konzentration von den Spielern. „Schließlich haben wir aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen. Wir müssen auch zeigen, dass wir es besser können“, ergänzt der Coach. Und er mahnt eindringlich: „Wir dürfen den Gegner nur nicht unterschätzen.“

DAS ZIEL

Torwart Kai Hüter gab nach dem Sieg gegen Hofgeismar die Marschroute vor: „Wir wollen versuchen, dass wir die Teams vor uns noch ein bisschen ärgern können.“

Von Hartmut Wenzel

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