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Geburtstagskinder und Erinnerungen

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Von: Kristina Marth

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Kristina Marth, Redakteurin Sportredaktion Hersfelder Zeitung
Kristina Marth, Redakteurin Sport © Maaz, Nadine

Um die Winterspiele in Peking, Erinnerungen und Pressearbeit, die keine Einbahnstraße sein sollte, geht es diesmal in unserer Wochenend-Kolumne.

Das waren sie also schon, die Olympischen Spiele. Mit dem abschließenden 30-Kilometer-Langlauf-Rennen der Frauen sind die Wettkämpfe in Peking morgen vorbei. Aus deutscher Sicht war neben ein wenig Schatten definitiv auch einiges an Licht dabei. Bei den versöhnlichen Bronzeplätzen beim Team-Skispringen und der Frauen-Biathlon-Staffel oder der überraschenden Goldmedaille im Langlauf-Teamsprint der Damen waren einmal wieder große Emotionen im Spiel. Trotz aller Olympia-Kritik war dies schön zu sehen – und ganz sicher ein Punkt, warum mancher von uns den Sport und die Olympischen Spiele so liebt.

Im Fernsehen zu sehen gab es in dieser Woche neben Olympia auch einen Striptease einiger prominenter Herren rund um Michael „Schorle“ Roth. Der ehemalige Eitraer Bundesligaspieler zog für den guten Zweck blank, was auf das wichtige Thema Krebsvorsorge aufmerksam machen sollte und durchaus auch Unterhaltung bot. Roth und sein Zwillingsbruder Uli, selbst vor 13 Jahren von Prostatakrebs betroffen, feierten am Dienstag ihren 60. Geburtstag – wobei mein Kollege Hartmut Wenzel, das verriet er, den 30. der beiden noch gut in Erinnerung hat. So erzählte er von einer Geburtstagsfeier in ihrer Heimat Leutershausen, zu der das gesamte Eitraer Team eingeladen war. Schon damals verpasste es die HZ nicht zu gratulieren und auch diesmal sagen wir: Glückwunsch, auf ein gesundes neues Lebensjahr!

Um Erinnerungen ging es auch zu Beginn dieser Woche, als unser Leser Valentin Wettlaufer in der Redaktion anrief. Durch die 2:4-Niederlage des FC Bayern beim VfL Bochum blickte er auf alte Zeiten zurück: 1957/58 hätte der SV Asbach das Hinspiel in Mainz-Kastell 0:9 verloren (Bochum unterlag den Bayern in der Hinrunde 0:7), den Verein aus dem Süden im Rückspiel dann aber deutlich mit 5:2 besiegt. Beides in Wettlaufers Augen Einstellungssache. Schön, dass es Leser mit solch spannenden Erinnerungen gibt.

Dass sie zum Hörer greifen oder eine kurze E-Mail schreiben, würden wir uns in diesen Tagen übrigens auch von einigen Vereinsvertretern im Fußball wünschen. Insbesondere, wenn es um Spielerwechsel oder Trainerverträge geht. Pressearbeit sollte keine Einbahnstraße sein, und so benötigen wir auch die Mithilfe von außen. Es ist schade, wenn wir Neuigkeiten nicht direkt von den Verantwortlichen, sondern nur aus anderen Medien erfahren. Schließlich wollen wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, täglich so gut wie möglich informieren – können unsere Augen und Ohren dabei aber nicht überall haben.

Schönes Wochenende!

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