Futsal-Kreismeisterschaften: Marvin Ruch schießt Heringen weiter

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Drangvoll: Leon Langhans (links), SG Ausbach/Friedewald, die als Dritter ihrer Gruppe weiterkam. 

Bebra – Sechs aus Zwölf. Keine neue Form des Glücksspiels, sondern die Anzahl derer, die sich am ersten Tag der Futsal-Kreismeisterschaft für die Zwischenrunde qualifiziert haben.

In Gruppe 1, der Staffel der B- und C-Ligisten, gelang dies dem Hattenbacher SV, der FSG Heringen und dem TSV Wölfershausen – aus Gruppe 2 schafften die SG Rotenburg/Lispenhausen, die SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz und die SG Ausbach/Friedewald den Sprung unter die besten zwölf Vertretungen des Kreises.

Die Zwischen- und Endrunde wird am kommenden Samstag ebenfalls in Bebra ausgetragen; Beginn der Spiele ist um 10.30 Uhr. In Gruppe A stehen mit Hattenbach, Heringen und Rotenburg/Lispenhausen drei der sechs Teilnehmer fest – in Gruppe B mit Wölfershausen, Ausbach/Friedewald und dem letztjährigen Finalisten Nentershausen/Weißenhasel/Solz ebenso.

Gruppe 1: Selten ist Marvin Ruch ein so wegweisendes Tor für seine FSG Heringen gelungen. Das nämlich sicherte seinem Team im letzten Spiel dieser Gruppe im Derby gegen Heimboldshausen das Weiterkommen. Letztgenannte Vertretung hätte im Falle eines Sieges noch auf Platz zwei springen können – ein Duell mit Endspielcharakter also. So blieben die ersten Beiden der Gruppe ungeschlagen.

Auch Michael Hacke kann nicht vom Fußball lassen. Da sein TSV Wölfershausen mit argen personellen Problemen zu kämpfen hatte, ging der Routinier, der jetzt Abteilungsleiter ist, ins Tor. Die Folge: Wölfershausen kam als Gruppendritter weiter.

Als Sieger der ersten Staffel entpuppte sich der Hattenbacher SV. In Erinnerung bleibt das Resultat im Vergleich mit Blankenheim. Jan-Niklas Ziesing glückte ein sehenswertes Tor, als er mit der Hacke traf. Moritz Schmidt und Ronny Alles erhöhten auf 3:0, Serkat Erkan verkürzte, Christoph Roppel traf zum 4:1-Endstand.

Gruppe 2: Waren zunächst Zuschauerresonanz und Stimmung nicht so toll, wurde dies nachmittags besser. Kreisoberligist Rotenburg/Lispenhausen setzte sich in dieser Gruppe durch – auch weil das Team Steffen Kanngießer in seinen Reihen hatte. Vier der sechs Tore seiner SG erzielte er, und in der Partie gegen den FSV Hohe Luft ein hilfreiches.

55 Sekunden vor Spielende traf er zum Sieg – sonst wäre seine SG mit zwei torlosen Remis gestartet. Auch der folgende Vergleich gegen die FSG Hohenroda war für den Tagesbesten wegweisend. Da führte die FSG durch Felix Heinemann, Rotenburg/Lispenhausen aber drehte das Spiel durch Treffer von Kanngießer und Marco Bode noch.

Titelverteidiger Hohenroda konnte nicht die passende Besetzung aufbieten, um weiterzukommen. Bei seinem einzigen Sieg verbaute er Hohe Luft die Chance, in die Zwischenrunde zu gelangen.

Positiv indessen der Auftritt der SG Ausbach/Friedewald, die sich mit dem abschließenden Sieg im halben Dutzend gegen Hohe Luft noch für die Runde der letzten Zwölf empfahl.

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