Fußball: Spitzenreiter Ausbach/Friedewald gibt sich keine Blöße

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Freut sich über den Führungstreffer: Baran Demir hat schon acht Saisontore für Ausbach/Friedewald erzielt.

Die SG Ausbach/Friedewald hat auch ihr viertes Saisonspiel gewonnen und bleibt Tabellenführer der Fußball-Kreisliga A2. 3:0 hieß es gegen Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain.

Etwa 150 Zuschauer sahen in Friedewald ein einseitiges Nachbarschaftsduell, in dem die Gastgeber in allen Belangen überlegen waren. Baran Demir (11. Minute), Alexandru Nistor (21.) und Simon Jäger (44.) machten mit ihren Toren schon bis zum Pausenpfiff der souveränen Schiedsrichterin Sabine Stadler aus Fulda alles klar. In der zweiten Halbzeit tat der Tabellenführer dann nicht mehr als nötig, verwaltete das Ergebnis und schonte sich für das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten SV Wölf am Sonntag. Anpfiff ist in Ausbach dann um 15 Uhr.

Der Spitzenreiter ließ von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer das Friedewalder Stadion an der Großen Hohlen als Sieger verlassen würde. Von Routinier David André Hugo aus der Abwehrzentrale heraus gut organisiert, zogen die Grün-Weißen ein gefälliges und auch temporeiches Spiel auf. Die ersatzgeschwächten Gäste konnten da kaum Schritt halten und präsentierten sich erschreckend unsortiert. Einzig Marvin Brandau, der nach 78 Minuten die Gelb-rote Karte sah, wurde nach einer halben Stunde gefährlich, fand aber in SG-Torhüter Julian Kempka seinen Meister. Da aber führte Ausbach/Friedewald schon mit 2:0.

Torjäger Baran Demir hatte den Torreigen nach Vorlage von Fabian Kempka eröffnet. Das 2:0 durch Alexandru Nistor bereitete Simon Jäger mit einem Zuckerpass vor. Und gegen Jägers Drehschuss kurz vor dem Seitenwechsel war kein Kraut gewachsen. Der 3:0-Pausenstand jedenfalls war hochverdient.

Auch in der zweiten Halbzeit, als die SG in den Verwaltungsmodus geschaltet hatte, entwickelte Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain keinen Spielfluss. Am Ende waren die Gäste mit dem 0:3 bestens bedient, denn Ausbach/Friedewald ließ gefühlt ein halbes Dutzend Chancen ungenutzt.

Ausbach/Friedewald: J.Kempka - Zeitoun, Kaval, Hugo, Jäger, Cilgin, Zaha, B.Demir, Nistor, Hellmann, F.Kempka sowie Philipp, R.Demir, Reinmöller und Öhling.

Schenklengsfeld/R.W.: Cojocaru - Grewe, Willhardt, Schossow, Schmidt, Henkel, Veselcic, Schneider, Ries, Brandau, Nothbaum

SR:Simone Stadler (Fulda) - Z: 150

Tore: 1:0 Demir (11.), 2:0 Nistor (21.), 3:0 Jäger (44.)

Gelb-Rote Karte: Brandau (78., Schenklengsfeld/R.W.)

Von Michael W.Rimkus

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