Fußball: Sorga/Kathus II ist stets in der Spitze zu finden

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Ist seit Jahren vorn dabei: Die zweite Mannschaft der SG Sorga/Kathus. Aufsteigen oder nicht, hieß es für sie einige Male in der jüngeren Vergangenheit.

Viermal wurde Sorga/Kathus II in den letzten zehn Jahren Meister der Fußball-Kreisliga B1, einmal Zweiter, drei dritte Plätze sprangen heraus, einmal belegte das Team Rang vier.

„Einmal haben wir das Aufstiegsrecht in die A-Liga wahrgenommen“, sagt Sascha Landsiedel, seit Jahren an Martin Schwabs Seite für die zweite Mannschaft der SG Sorga/Kathus zuständig. Das war vor fünf Jahren, als sich die Fußballer aus dem Solztal als Zweiter für den Sprung in die höhere Liga qualifiziert hatten. „Wir sind gut gestartet“, fährt der Dinkelröder Landsiedel fort, „haben einige Achtungserfolge erzielt, hatten dann aber personelle Engpässe, und es wurde zäh.“ Der vorletzte Platz und der Abstieg kamen heraus.

Dabei können sich die Platzierungen der Reserve aus dem Solztal in den letzten zehn Jahren sehen lassen, mit ihrem Abschneiden könnte sie sich, neben der SG Aulatal, wohl das Etikett als „beste zweite Mannschaft des Kreises“ anheften: Viermal wurde Sorga/Kathus II seitdem Meister der Kreisliga B1, einmal Zweiter, drei dritte Plätze sprangen heraus, einmal belegte das Team Rang vier.

Die letzte Meisterschaft liegt erst einige Wochen zurück: 18 Siege, drei Remis und fünf Niederlagen lautete die Bilanz – bei 102:37 Toren. „Unsere Offensive ist eine regelrechte Tormaschine gewesen“, bemerkt der 34-jährige Landsiedel. Der Dreier-Sturm mit Sascha Kepert, Christoph Claus, Matthias Wegner oder Hasan Tuersal brillierte. „Sie haben höherklassig gespielt. Und sie wissen, wo das Tor steht.“

Die Mannschaft bestehe aus „Alteingesessenen. Eine Mannschaft aus Freunden“, wie es Landsiedel nennt. Freunde, die sich außerhalb des Platzes unterstützen. Das Team besitze „eine gewisse Routine, wir machen viel mit Auge und Erfahrung“. Nur die Trainingsbeteiligung könnte besser sein, dennoch seien alle bereit, sich sonntags auf dem Platz zu helfen. Dazu gehören „externe“ Spieler, die auswärts unterwegs sind – ob Marcus Stewart, Daniel Christian oder Alex Winkler.

Nur zwischenzeitlich gab es einen Durchhänger während der Serie, als das Mittelfeld komplett ausfiel. Neben Landsiedel war auch Thorsten Knittel am Knie verletzt. „Wir mussten auf der Sechs rotieren“, erinnert sich der 34-Jährige. Aber typisch SG Sorga/Kathus: Jörn-Malte Lidzba und David Siegert halfen, das Loch zu stopfen.

Während Schwab als Co-Trainer zur Ersten aufrückt und künftig Andy Kurz unter die Arme greift, bleibt Landsiedel Coach der Zweiten. „Wir werden den Einen oder Anderen einbauen und müssen sowieso verjüngen“. Äußerst hilfreich war schon zuletzt Sascha Pitz. Der Coach der dritten Mannschaft, die die SG Sorga/Kathus nach kurzer Unterbrechung wieder ins Leben rief, fiel durch seine taktische Schulungsarbeit positiv auf. Auch bei der Reserve – bemerkenswert, dass er mit seinem Team in der C-Liga die Vierer-Abwehrkette spielt.

Selbst die Tatsache, dass Sorga/Kathus II Sofa-Meister wurde, machte nichts. Dafür bekam jeder Spieler bei der Abschlussfeier einen Pokal

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