1. Hersfelder Zeitung
  2. Sport
  3. Lokalsport

Paukenschlag: MMR zieht KOL-Team zurück – Trainer Prokopenko geht

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Kristina Marth

Kommentare

Bleiben bei MMR: Roman (hinten) und Philipp Prokopenko.
Gehen künftig getrennte Wege: Roman (hinten) und Philipp Prokopenko und die SG MMR. © Hartmut Wenzel

Paukenschlag bei der SG Mecklar/Meckbach/Reilos: Nach mehreren Gesprächen haben (Ex-)Trainer Roman Prokopenko, die Mannschaft und der Vorstand keine gemeinsame Lösung für die Zukunft gefunden und werden künftig getrennte Wege gehen. In der neuen Saison möchte die Spielgemeinschaft nun einen „Neuaufbau“ in der Kreisliga B starten, was laut Kreisfußballwart Rainer Schmidt jedoch nicht so einfach ist.

Ludwigsau - In einer am Donnerstagabend veröffentlichen Pressemitteilung der SG heißt es:

„Mit dem heutigen Tag hat unser Trainerteam Roman und Philipp Prokopenko mitgeteilt, dass sie für eine weitere Zusammenarbeit mit unserer SG nicht mehr zur Verfügung stehen. Grund hierfür sei die fehlende Verstärkung unseres KOL-Teams. Unser Vorstand hat sich nach langen Diskussionen und Abwägungen dafür entschieden, das KOL-Team abzumelden.“

Durch die Erfahrungen der vergangenen Transferperioden sei bei den drei Stammvereinen der Entschluss gereift, dass sie am „mittlerweile eingekehrten „Wahnsinn“ nicht mehr teilnehmen werden. Wir sind nicht bereit, „Prämien“ in vierstelligen Bereichen zu zahlen, nur damit ein Spieler zu uns wechselt.“

Roman Prokopenko bestätigt den Abschied von ihm und seinem Bruder Philipp und erklärt: „Es ist so, dass unsere Personalsituation schon in den letzten zwei Spielzeiten extrem angespannt war. Deshalb waren wir uns alle einig, dass wir Neuzugänge brauchen und der Vorstand hat sich auch darum bemüht.“ Aus diesen Bemühungen habe sich jedoch nichts ergeben, sodass der Spielbetrieb nicht aufrechtzuerhalten sei. In einer Mannschaftssitzung am Mittwochabend hätten dies auch einige Spieler so befunden, weshalb die Konsequenz der schon vor einiger Zeit angekündigte Rückzug gewesen ist.

„Wir haben den Jungs am Mittwoch angeboten, es weiter durchzuziehen“, sagt Prokopenko, „doch ein paar von ihnen sehen darin keinen Sinn.“ Sein Bruder, er und angeblich einige weitere Spieler haben sich bereits aus dem Verein abgemeldet – auch wenn ihm die Entscheidung nicht leichtgefallen sei.

Mehr dazu lesen Sie in unserer gedruckten Ausgabe am Samstag.

Auch interessant

Kommentare