Fußball: Oktoberfest-Derby in Unterhaun

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Einsatz offen: Ob Daniel Pfromm (rechts) für den SV Unterhaun am Samstag im Derby mitwirken kann, ist noch ungewiss.

Am Samstag ist der SV Unterhaun in der Fußball-Kreisliga A2 Gastgeber der SG Schenklengsfeld/Rot./Wipp. (Anstoß 16 Uhr). Anreiz zudem: Der SVU feiert sein Oktoberfest.

Fabian Kallée jammert nicht über die personelle Situation einer Mannschaft, das hat er noch nie getan. Das tut er auch jetzt in seinem zweiten Jahr als Spielertrainer des SV Unterhaun nicht. „Wir sind im Moment gebeutelt, müssen die Situation aber annehmen. Wir werden am Samstag trotzdem eine schlagkräftige Mannschaft stellen und wollen das Derby gewinnen.“

Von den Langzeitverletzten Schirmer, Peters, Corell, Christian und Steffen Herr abgesehen, ist Daniel Pfromms Einsatz (am Fuß verletzt) und auch der von Dennis Jülch (beruflich bedingt) offen. Zwar ist Thorben Krebs (Muskelverletzung) wieder dabei, dafür zog sich Philipp Nuhn einen Außenbandriss im Sprunggelenk zu. Auch im Tor zwickt’s: Andy Welle ist privat verhindert, Andreas Kunath verletzt, „so dass Andy Thiel spielen wird“, wie Kallée bestätigt.

Es werde ein 50:50-Spiel, sagt er, „es war immer eng. Die Mannschaft, die weniger Fehler macht, wird gewinnen“. Unterhaun geht als Tabellendritter favorisiert ins Spiel gegen den Neunten. Auch wenn der Spielertrainer betont: „Über Reinhardt, Nothbaum und Pitton brauchen wir nicht zu reden bei unserem Gegner, da sind auch ein paar junge Wilde hintendran. Ich zähle ihn zum vorderen Drittel.“

Da Trainer Martin Stein auf einer DFB-Fortbildung in der Sportschule Kaiserau zur Verlängerung seiner Junioren-Elite-Lizenz weilt, wird Co-Trainer Christian Ernst Schenklengsfeld/Rot./Wipp. am Samstag betreuen. Der 33-Jährige aus Geisa, dessen Bruder Tobias einst beim Nachwuchs des Hamburger SV spielte, betont: „Unterhaun ist auf jeden Fall Favorit. Es gilt, die Top-Torjäger irgendwie auszuschalten.“ Kallée und Bohle trafen bisher je neun Mal. Ernst, der durch seinen Cousin Sebastian Schließmann an seine neue Wirkungsstätte kam, möchte den Wert seines Teams aber keinesfalls unter den Scheffel stellen. „Unsere Jungs sind heiß auf das Derby.“

Mut machte der 5:1-Sieg in Kerspenhausen, „das hat uns ein bisschen Selbstvertrauen und Aufwind gegeben“, beobachtete der Co-Trainer. Wichtig für den Gast: Markus Pitton ist nach seiner Rot-Sperre, er bekam zwei Spiele, wieder dabei.

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